Keine Punkte zum Ende

Zur Sache: Fabienne Schlieper kommt nicht vor Yvonne Denkscherz vom SV Frauenbiburg an den Ball. Links Aileen Nuhn . Foto:  Hofmeister

CALDEN. Enttäuschender Saisonausklang für die Fußball-Regionalligafrauen des TSV Jahn Calden. Gegen den Aufsteiger SV Frauenbiburg gab es eine 1:3 (1:1)-Niederlage.

Dadurch verloren die Caldenerinnen in der Tabelle noch einmal zwei Plätze und schließen diese Spielzeit auf dem sechsten Rang ab, während der Neuling aus Niederbayern auf Anhieb einen beachtlichen dritten Platz erreichte.

Neben den beiden verabschiedeten Spielerinnen Jil Ludwig und Lena Köhler wurde nach Spielende der Rücktritt von Caldens Teammanager Wolfgang Schopf bekannt gegeben, einer Institution im heimischen Frauenfußball. Schopf war 25 Jahre lang Betreuer und Trainer der Caldener Fußballfrauen. Aus gesundheitlichen Gründen muss Schopf etwas kürzer treten, wird aber im Vorstand weiterhin mitarbeiten.

Auf dem Spielfeld gab es einen rasanten Beginn. Schon in der zweiten Minute gelang Luisa Schanze mit einem Fernschuss das 1:0.

Nur sieben Minuten lang konnte Calden diese Führung halten, dann nutzte Sophia Wiesmeier einen groben Abwehrschnitzer der Heimelf zum 1:1-Ausgleich. Es folgte ein Spiel, dass typisch ist für einen gemütlichen Saisonausklang.

Erst nach fast einer Stunde gab es wieder zwingende Offensivaktionen, aber da nutzten die Gäste durch Franziska Höllriegl auch gleich ihre zweite Torchance zur Führung. „Diese Effektivität zeichnete Frauenbiburg schon im Hinspiel aus, als wir 1:2 unterlagen“, kommentierte TSV-Coach Engin Keskin die Partie. Sein Team sei aber im Laufe der zweiten Halbzeit schon etwas aktiver geworden und habe sich auch die eine oder andere Torchance erarbeitet. Die Größte hatte Insa Fischer (68.), die einen Querpass von Arlene Rühmer nicht im Tor unterbringen konnte. Jil Ludwig (70.) schoss der Gästetorhüterin genau in die Arme und Sharon Braun (73.) versprang der Ball. Zudem landete ein Freistoß von Rühmer (83.) am Außennetz. Ganz abgeklärt hingegen der Tabellendritte.

Nach einem Konter entschied Alina Angerer zwei Minuten vor Schluss die Partie. Somit hatte sich die weite Reise von über 500 Kilometern aus der Nähe von Dingolfing nach Nordhessen gelohnt.

Von Ralf Heere

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