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Keine Zähler im Schneegestöber

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Von: Michael Wepler

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Das 0:1 ist auf dem Weg: Weinbergs Maren Haberäcker (gelbes Trikot) setzt sich gegen Caldens Jana Schiffhauer (von links), Arlene Rühmer und Eileen Albers durch und trifft nach einem Freistoß zur Führung.
Das 0:1 ist auf dem Weg: Weinbergs Maren Haberäcker (gelbes Trikot) setzt sich gegen Caldens Jana Schiffhauer (von links), Arlene Rühmer und Eileen Albers durch und trifft nach einem Freistoß zur Führung. © Raphael Wieloch

Rengershausen – Sie haben alles gegeben und dem Spitzenreiter alles abverlangt, doch am Ende musste sich der Frauenfußball-Regionalligist TSV Jahn Calden in seinem letzten Spiel des Jahres nach zuvor sechs ungeschlagenen Spielen dem SV Weinberg knapp mit 2:3 (1:1) geschlagen geben.

Für Jahn-Trainer Patrick Gries war es eine eher unglückliche Niederlage seiner Mannschaft: „Wir haben ein gutes Spiel gemacht und hätten uns einen Punkt verdient.“ Zunächst spielte sich das Geschehen eher zwischen den Strafräumen ab. Die erste Gelegenheit hatte Calden durch Merit Maaßen, die das lange Eck aber verfehlte (10.).

Auf der Gegenseite nutzte der Favorit gleich seine erste Chance zur Führung. Nach einem in den Strafraum geschlagenen Freistoß war es Maren Haberäcker, die aus zehn Metern an Jana Schiffhauer vorbei zum 0:1 in die linke Ecke traf (18.). „Das war niemals ein Freistoß,“ ärgerte sich Gries nicht nur einmal über eine Entscheidung der Schiedsrichterin.

Die Gäste ließen den Ball gekonnt laufen, konnten sich in der ersten Hälfte aber bis auf einen Schuss aus knapp 20 Metern, der knapp das Tor verfehlte, keine klaren Chancen herausspielen. Mit einem Schuss von der Strafraumgrenze, der in der linken unteren Ecke landete, gelang Esma Özdemir kurz vor der Pause der wichtige Ausgleichstreffer (45.). Der Gleichstand hatte aber nur kurz Bestand, denn bereits in der 49. Minute war es wieder Maren Haberäcker, die Schiffhauer umspielte und zum 1:2 ins leere Tor traf (49.).

Die nächste Chance vergab Christine Mendt frei vor Schiffhauer, doch nach einem Ballverlust vor dem eigenen Strafraum war es erneut Maren Haberäcker, die auf 1:3 erhöhte (65.). War das die Entscheidung? Nein, denn nach einem tollen Pass von Özdemir an die Strafraumgrenze zog die eingewechselte Hildebrandt ab und verkürzte auf 2:3 (68.).

Dieser Treffer machte den Gastgeberinnen Mut, die nun mit Macht auf den Ausgleich drängten, sich aber keine klaren Chancen mehr herausspielen konnten. Die beste Möglichkeit hatte die eingewechselte Seynabou Sow, die von der rechten Strafraumseite an Weinbergs Torhüterin scheiterte (90.+2.). Auf der anderen Seite hatten die Gäste noch die eine oder andere Konterchance, die sie aber nicht konsequent genug ausspielten. (Michael Wepler)

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