SSV Sand und FSV Dörnberg heiß auf das Derby

Keine zusätzliche Motivation nötig

Zeigt an, wo es hingehen soll: Mario Deppe will mit Sand siegen und in der Tabelle nach oben klettern.
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Zeigt an, wo es hingehen soll: Mario Deppe will mit Sand siegen und in der Tabelle nach oben klettern.

Seit es den Fußball gibt, üben Derbys auf Spieler und Fans eine besondere Wirkung aus. Die Emotionen und der Adrenalinspiegel steigen. Am Sonntag gibt es im hiesigen Kreis wieder ein Nachbarschaftsduell. Der SSV Sand empfängt den FSV Dörnberg.

Sand -Ein Blick auf die Tabelle stempelt die Gastgeber zum Favoriten. Sand steht auf Platz sechs. Die Mannschaft von Trainer Mario Deppe holte 13 Punkte aus acht Spielen und verbuchte am vergangene Wochenende ein 4:2 bei Barockstadt Fulda Lehnerz II. Dörnberg gehört als 14. mit sieben Punkten dem Tabellenkeller an.

Der FSV spielte zuletzt 2:2 gegen Willingen und 2:0 gegen Thalau.

Auch die Bilanz spricht für die Bad Emstaler. 24 Mal standen sich beide Mannschaften bisher gegenüber. Der SSV holte zwölf Siege, sechs Partien endeten unentschieden. Die letzten beiden Begegnungen auf der Sander Höhe: 2:0 und 1:0.

SSV-Trainer Deppe zeigt sich eher skeptisch gegenüber der Statistik. „Meine Mannschaft ist mit der vor zwei oder drei Jahren nicht vergleichbar“, sagt der 53-Jährige. In den vergangenen Serien sei sein Kader breiter und besser aufgestellt gewesen.

Der Sander Coach verzichtet auf eine zusätzliche Motivation. „Ich glaube nicht, dass mein Team heute Abend nach dem Abschlusstraining oder am Sonntag vor dem Nachbarschaftsduell eine besondere Motivationsrede von mir braucht. Die Jungs sind vor jedem Spiel motiviert und am Wochenende brennen sie auf einen Einsatz“, so Deppe.

Auch sein Gegenüber ist sich sicher: „Am Sonntag brauche ich keinen wachzurütteln. Das Derby wird jedem nochmal zusätzliche Kräfte freisetzen“, sagt Matthias Weise. Der Dörnberger Trainer will mit seiner Elf überraschen. „Sand ist der klare Favorit. Dennoch kann in einem Nachbarschaftsduell viel passieren“, macht Weise seinen Spielern Mut.

Der Sieg gegen Thalau sei ein erster Schritt in die richtige Richtung gewesen. Man habe zwar in dieser Saison schon besser gespielt, „wichtig aber war, dass wir gegen den Tabellenletzten drei Punkte geholt haben, die für den Kopf gut sind“, sagt der FSV-Coach. „Wir haben aus den letzten beiden Spielen vier Punkte gegen direkte Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt geholt und wollen in Sand unsere Chance nutzen.“

Voraussichtlich wird ihm der Kader der Vorwoche zur Verfügung stehen. Der Einsatz von Stürmer Pascal Kemper, der gegen Thalau verletzt ausgewechselt wurde, ist fraglich.

Auf der andere fehlt Artur Radig (Urlaub). Leon Kühne könnte den Stürmer ersetzen.  

Voraussichtliche Aufstellungen:

Sand: Christof - Winkelheide, Urban, Topsakal, Kauf - Mertsch, Bravo Sanchez, Schmidt, Koch - Kühne, Itter

Dörnberg: Bergner - Bergmann, Timo Dauber, Dominik Richter, Gunkel, Kevin Richter, Hansch, Dennis Dauber, Dombai, Müller - Schulze (Joachim Hofmeister, Michael Wepler)

Engagiert an der Linie: Matthias Weise will mit Dörnberg am Sonntag im Derby beim SSV überraschen.

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