Frauenfußball: Julia Koch kommt diesmal als Gegnerin zum Regionalligisten Zierenberg

TSV hat keinen Druck

Spiel ohne Druck: Wenn Zierenberg, hier Laura Frank, heute Anraff empfängt, geht es für beide Teams nur noch um die Platzierung. Mit Auf- und Abstieg haben beide nichts zu tun. Foto: zih

Zierenberg. Wenn am Samstag, 17 Uhr, auf der Zierenberger Warmetalkampfbahn das Nordhessenderby der Frauenfußball-Hessenliga zwischen dem TSV Zierenberg und SV Anraff angepfiffen wird, dann gibt es auf dem grünen Rasen zumindest ein Wiedersehen mit einer Ex-TSV-Spielerin: Julia Koch, die jetzt das Trikot der Edertaler trägt. Nina Gill, die ebenfalls von der Warme an die Eder wechselte, wird das Spiel ihrer Mannschaft an ihrer alten Wirkungsstätte leider nur als Zuschauerin verfolgen können. Denn vor vier Wochen, am 18. April, zog sich die Vollblutstürmerin bei Eintracht Frankfurt einen Außenbandriss im rechten Sprunggelenk zu und wird in dieser Saison nicht mehr auflaufen können.

Die Gastgeberinnen von Trainer Stefan Rusche wollen gegen den nordhessischen Ligarivalen eine alte Rechnung begleichen. Im Hinspiel führte der TSV durch ein Tor von Larissa Haegele bis zur dritten Minute der Nachspielzeit, ehe Saskia Wathling mit ihrem Ausgleichstreffer den Siegtraum noch zerplatzen ließ.

Beide Mannschaften können frei von allen Sorgen nach unten und nach oben ans Werk gehen, wobei sich Zierenberg aber schon die Favoritenrolle gefallen lassen muss. Als Tabellenfünfter hat der TSV bei einer weniger ausgetragenen Partie acht Punkte mehr als der zwei Ränge tiefer platzierten Gegner unter Interimstrainerin Sandra Heintzemann, der Nachfolgerin von Gisbert Ey.

TSV-Trainer Rusche geht optimistisch in die Partie, kann er doch mit Ausnahme der noch nicht genesenen Siena Kanngießer auf seinen kompletten Stammkader zurückgreifen. (zih)

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