Hombressen/Udenhausen seit über einem Jahr ohne Sieg

Kellerkind der Verbandsliga empfängt OSC Vellmar

Die SG Hombressen/Udenhausen mit Jonas Hampe und hinten Marvin Schmidt gegen den FV Lichtenau mit Nicolai Lorenzoni.
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Wieder ein Abendspiel: Die SG Hombressen/Udenhausen (Jonas Hampe und hinten Marvin Schmidt), hier gegen den FV Lichtenau (Nicolai Lorenzoni) hat heute den OSC Vellmar zu Gast.

Die SG Hombressen/Udenhausen ist heute Abend wieder gefordert. Ab 19 Uhr hat der Vorletzte der Fußball-Verbandsliga Nord den OSC Vellmar in Udenhausen zu Gast.

Die Vereinigten befinden sich in einer Krise und der Situation muss sich die Siemers-Elf nun stellen. Seit Wochen, um nicht zu sagen seit Saisonbeginn, fehlt ein Erfolgserlebnis. Deswegen hilft es jetzt auch nicht auf den kommenden Sonntagsgegner, den Tabellenzwölften Weidenhausen, zu schauen. Der sportliche Leiter von Hombressen/Udenhausen, Edgar Schmidt, hat es letzte Woche schon auf den Punkt gebracht: „Es gibt jetzt keine Gegner mehr, gegen die wir nicht unbedingt punkten müssen“. Dann muss halt mal der Schalter umgelegt werden gegen so eine hochkarätige Mannschaft, wie die aus Vellmar.

Der OSC zeigte sich von der 0:5-Niederlage gegen Lichtenau gut erholt beim 3:0-Auswärtserfolg in Gudensberg, jener Mannschaft, die in Hombressen mit 2:1 siegte. Auf Platz fünf konnten sich die Vellmarer verbessern und haben damit Tuchfühlung zur Spitzengruppe aufgenommen.

Besonders aufpassen muss die SG auf die beiden Stürmer der Gäste, die sie auch kennen. Serkan Aytemür war vergangene Saison beim 4:2-Erfolg des OSC der beste Mann auf dem Platz. Und Marko Utsch, bekannt aus seiner Zeit bei Calden/Meimbressen. Alleine diese beiden haben zusammen mehr Tore als die gesamte Mannschaft der Vereinigten erzielt. Womit eine der Achillesfersen genannt wäre bei Hombressen/Udenhausen. Die SG kann ihren verletzten Torjäger Dominik Lohne nur schwer ersetzen. Der wäre genau so gerne gegen seinen Ex-Klub mit dabei wie der langzeitverletzte Oliver Speer, der in der Jugend unter anderem in Vellmar aktiv war.

Insgesamt gibt es keinen Akteur im SG-Kader, der alle sechs Saisonspiele mitgemacht hat, da fehlt einfach die Kontinuität. Der letzte Punktspielsieg der Reinhardswälder liegt jetzt schon, bedingt auch durch die Corona-Zwangspause über ein Jahr zurück.

Von Ralf Heere

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