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Kirmes, Kegeln, Kantersieg

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Von: Raphael Wieloch, Joachim Hofmeister

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Erstes Saisonspiel wird zur Zitterpartie: Der TSV Jahn Calden mit Arlene Rühmer (links, hier gegen Lorena Bernadie) gewann mit 2:1 gegen Rüsselsheim.
Erstes Saisonspiel wird zur Zitterpartie: Der TSV Jahn Calden mit Arlene Rühmer (links, hier gegen Lorena Bernadie) gewann mit 2:1 gegen Rüsselsheim. © Raphael Wieloch

Hofgeismar/Wolfhagen – Die Fußballerinnen des TSV Jahn Calden sind in die neue Saison gestartet – und das doch sehr mühsam. Zudem ist die eine oder andere Weste nach diesem Wochenende nicht mehr blütenrein. Und dann gibt es eine Mannschaft, die sich peu à peu an die Spitzengruppe heranschleicht.

Mit Remis auf Kirmes

Eigentlich hätte es mit drei Punkten im Gepäck auf die Kirmes gehen sollen – am Ende wurde es ein Zähler. Am Freitagabend trennte sich Verbandsligist FSV Dörnberg 2:2 von Aufsteiger Bronnzell. Eine tragende Rolle beim Remis spielte Neuzugang Philipp Schwedes. Der Innenverteidiger sah kurz vor der Halbzeitpause nach einer Notbremse die Rote Karte. Und mit einem Spieler weniger kassierte Dörnberg noch den Ausgleich. Wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn es keinen Platzverweis gegeben hätte?

Sah Rot: Philipp Schwedes.
Sah Rot: Philipp Schwedes. © Raphael Wieloch

Mühsamer Auftakt

Wenn sich eine Saison dem Ende entgegen neigt, dann fängt zumeist im Tabellenkeller das große Zittern an. Dass es auch anders geht, bewies am Wochenende Frauenfußball-Regionalligist TSV Jahn Calden. Der musste nämlich bereits am ersten Spieltag ordentlich zittern – und zwar um den Sieg. Am Ende reichte es zwar zu einem 2:1-Erfolg über Aufsteiger Rüsselsheim. Der war allerdings mühsam erkämpft und wenig überzeugend.

Tatsächlich Menschen

In den vergangenen Wochen verfestigte sich mehr und mehr der Eindruck, dass in den Reihen von Gruppenligist FSV Wolfhagen Maschinen spielen müssen. Nun die Wende: Nach sechs größtenteils beeindruckenden Siegen gewannen die Wolfhager mal nicht – 2:2 hieß es bei Eintracht Baunatal. Die Tabellenführung ist futsch. Und damit herrscht Gewissheit: Die Wolfhager sind tatsächlich Menschen.

Nur Startprobleme

Offensichtlich gab es bei Gruppenligist SG Hombressen/Udenhausen nur leichte Startschwierigkeiten. Denn nach der Niederlage zum Saisonauftakt gewann der Verbandsliga-Absteiger nun viermal in Folge. Klammheimlich schleicht er sich an die Spitzengruppe heran. Vorläufiger Höhepunkt: alle Neune gegen den Melsunger FV – wie beim Kegeln. Mit 9:1 setzte die SG ein dickes Ausrufezeichen. Hombressen/Udenhausen und Carsten Lakies – das scheint zu passen.

Spitze im Blick: Carsten Lakies.
Spitze im Blick: Carsten Lakies. © Artur Schöneburg

Erste Niederlage

Ausgerechnet im Kreisduell gegen Zierenberg kassierte die Überraschungsmannschaft der Gruppenliga, die SG Calden/Meimbressen, die erste Saisonniederlage. Von Platz eins auf Rang drei. Im Rahmen dieser Partie wurde der ehemalige SG-Spielführer Marcel Schindler offiziell verabschiedet. Ein Sieg seiner ehemaligen Mannschaftskollegen hätte dem 29-Jährigen wohl besser gepasst. (Raphael Wieloch & Joachim Hofmeister)

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