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Kleinigkeiten werden entscheiden

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Von: Michael Wepler

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Jeder Sieg muss hart erarbeitet werden: Wesertal mit Til Schräder (am Ball) trifft auf Eschwege.
Jeder Sieg muss hart erarbeitet werden: Wesertal mit Til Schräder (am Ball) trifft auf Eschwege. © Raphael Wieloch

Wesertal – Um ganz wichtige Punkte für den angestrebten Klassenerhalt in der Handball-Landesliga geht es am Samstag (19.30 Uhr) in der Sporthalle der Grundschule Oedelsheim, wo die HSG Wesertal den Eschweger TSV empfängt. Es ist das letzte Spiel des Jahres, in dem die Wesertaler vor ihrem eigenen Publikum gegen einen direkten Mitkonkurrenten doppelt punkten wollen.

„Wir wollen uns bei unserem Publikum für die tolle Unterstützung während der Hinrunde bedanken und uns mit einem Sieg in die Weihnachtspause verabschieden“, setzt HSG-Trainer Frank Rossel erneut auf die lautstarke Unterstützung von den Rängen.

Mit vier Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage holten die Wesertaler neun ihrer zehn Punkte in heimischen Gefilden und liegen als Neunter auf einem Nichtabstiegsplatz. Da in der Oberliga Vellmar und die HSG Baunatal in Abstiegsgefahr schweben und die HSG in der Rückrunde gegen alle Mannschaften ab Platz sieben auswärts antreten muss, ist es umso wichtiger, sich ein Polster auf die Abstiegszone zu verschaffen.

Mut dürfte der Auftritt in der Vorwoche in der gefürchteten Halle in Mühlhausen machen, als der Aufsteiger beim Sechsten dicht vor einer Überraschung stand und sich erst in der Schlussphase mit 28:31 geschlagen geben musste. „Da haben wir lange Zeit überragend gespielt und hätten bei einer besseren Chancenverwertung das Spiel auch gewonnen“, blickt Rossel einerseits mit Wehmut auf diese vergebene Chance zurück. Andererseits macht ihm dieses Spiel auch Mut, auswärts in dieser Liga punkten zu können.

Die Form scheint für die HSG zu sprechen, denn Gegner Eschwege musste sich zuletzt dreimal in Folge geschlagen geben. Dabei gab es in der Vorwoche in eigener Halle eine hohe 21:35-Pleite gegen Dittershausen. Dennoch sieht Rossel seine Mannschaft nicht in der Rolle des Favoriten und erwartet ein ganz schweres Spiel: „In dieser Liga müssen wir uns jeden Sieg hart erarbeiten. Es werden wieder Kleinigkeiten über den Sieg entscheiden.“

In Fabian Otto und Mike Guthardt sowie in den fünf ausländischen Spielern verfügen die Eschweger über eine erfahrene Mannschaft, gegen die die HSG von Beginn an ein hohes Tempo gehen muss. Bis auf Linksaußen Moritz Abe kann Rossel auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Lediglich hinter dem Einsatz von Arthur Müller steht noch ein Fragezeichen. (Michael Wepler)

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