SSV Sand meistert die Hürde beim Aufsteiger FC Körle mit 3:0 und bleibt

Koch serviert an der Fulda ein Drei-Gänge-Menü

Im Dreierpack: Der Sander Leon Koch (rechts), hier im Spiel gegen Vellmar, erzielte beim 3:0-Sieg in Körle alle drei SSV-Tore.
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Im Dreierpack: Der Sander Leon Koch (rechts), hier im Spiel gegen Vellmar, erzielte beim 3:0-Sieg in Körle alle drei SSV-Tore.

Auch im zweiten Spiel der Fußball-Verbandsliga fuhr der SSV Sand die volle Ernte ein. Nach dem Auftakt-Sieg gegen den OSC Vellmar meisterte das Team von Trainer Mario Deppe am Samstagnachmittag die Auswärtshürde beim Aufsteiger FC Körle souverän mit 3:0 (1:0) und bleibt damit mit an der Tabellenspitze.

Körle - Abgesehen von den ersten 20 Spielminuten, in denen die Hausherren durchaus ein Lebenszeichen von sich gaben und den Leichtsinn sowie Blauäugigkeit im Sander Abwehrblock durchaus im Doppelpack hätten bestrafen können, war es in Folge doch eine klare Angelegenheit der Deppe-Elf. Den Zuschauer wurde ein so genanntes Einbahnstraßenfußball geboten. Dabei hätte bis zum Pausenpfiff allein Sands Torjäger Jan-Philipp Schmidt vier Treffer erzielen können. Er nutze seine Top-Chancen aber nicht. Dafür leistete er die Vorarbeit für den längst überfälligen SSV-Führungstreffer. Mit starkem Antritt setzte er sich auf der rechten Außenbahn durch, servierte mit einer Maßflanke Leon Koch (38.), der Platzherrenschlussmann Mario Umbach keine Abwehrchance ließ. Die verdiente Sander Führung war unter Dach und Fach. Damit waren die Körler noch gut bedient, die vor allem Sands Mittelfeldregisseur Antonia Bravo-Sanchez nie in den Griff bekamen.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nicht viel auf dem Feld. Die Sander hatten den Gegner und das Spiel sicher und souverän im Griff, stellten früh nach Wiederbeginn das Signal auf Grün. Dabei war das 2:0 durch Leon Koch (51.) ein Spiegelbild seines ersten Treffers war. Antonia Bravo-Sanchez schickte Schmidt auf die Reise. Der ließ mehrere Körler einfach stehen, zirkelte das runde Spielgerät wieder millimetergenau in den Strafraum der Hausherren vor die Schuhe von Leon Koch. Der zog ab und konnte sich erneut von seinen Kameraden feiern lassen.

Schlussmann Mario Umbach war erneut chancenlos. Er zählte zu den besten Körlern , konnte sich mehrfach auszeichnen und so ein noch größeres Heimdebakel für seine Farben verhinderte.

Nicht verhindern konnte er aber das dritte Sander Tor - und wieder war es Leon Koch (88.), der ihm zum dritten Mal an diesem Nachmittag das Nachsehen gab. Diesmal war der Flankengeber der für den verletzten Jan-Philipp Schmidt eingewechselt wurde. Lediglich die Außenbahn war eine andere, nämlich von der linken Seite.

Leon Koch hätte sich auch im Vierepack in die Torschützenliste eintragen können. Denn in der 75. Spielminute stand er mutteraseelenallein vor Keeper Umbach, hätte sich jeden Winkel des Kastens aussuchen können. Doch Umbach, Kopf und Kragen riskierend, pflückte ihm das runde Spielgerät noch vom Schuh.

Bereits übermorgen geht es für die Sander weiter. Am Mittwochabend, 19 Uhr, gibt beim SSV Sand auf der heimischen Höhe die SG Johanneasberg ihre Visitenkarte ab, die am Sonntag gegen Lichtenau spielte.  

(Reinhard Michl)

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