Trainer Jörg Reith hat sechs Titelkandidaten auf seiner Liste

Fußball-Gruppenliga 2: Konstanz ausschlaggebend

Stehen Dörnberg nach langer Verletzungspause wieder zur Verfügung: Jan Kleinschmidt und Thore Ressler (rechts). Archivfoto:  Hofmeister

Dörnberg. Am kommenden Wochenende ist es soweit - die Fußball-Gruppenliga 2 startet in die neue Saison. Jörg Reith, Trainer des FSV Dörnberg, blickt dem Auftakt zuversichtlich entgegen, wenngleich er mit der Trainingsbeteiligung in der Vorbereitung nicht zufrieden war.

Reith beurteilt die fünfwöchige Phase als „durchwachsene Zeit.“ Er habe nie mit dem kompletten Kader trainieren können. Bis zu neun Spieler hätten zeitweise gefehlt. Darunter auch Pascal Kemper.

Um die Fitness seines Kapitäns macht sich Reith aber keine Sorgen. „Pascal hat eine professionelle Einstellung“, ist er sich sicher, dass der Stürmer in seiner freien Zeit an seiner Ausdauer gearbeitet hat. Kemper wird Dörnberg wohl am Sonntag gegen Aufsteiger Kaufungen auf das Feld führen.

In der Startelf dürfte sicher auch Daniel Jäger stehen, der an einem Nasenbeinbruch laborierte und ebenfalls im Urlaub weilte. „Daniel strahlt sehr viel Ruhe aus. Davon profitieren seine Nebenleute“, schätzt Reith die Qualitäten des umsichtigen Verteidigers. Nicht mit dabei sein kann Tom Biedebach. Der Angreifer wurde am Meniskus operiert und konnte daher nicht eine einzige Trainingseinheit mitmachen.

Flexibel einsetzbar

Kevin und Dominik Richter, zwei von insgesamt fünf Neuzugängen, sind angeschlagen (Sprungelenkverletzung/Bänderiss im Sprunggelenk). Reith hofft, dass „wir die Zwillinge bis zum Start fit bekommen.“ Beiden bescheinigt er genauso großes Potenzial wie Fabian Mannewitz. Der Ex-Wattenbacher sei flexibel einsetzbar. Ob auf den Außenbahnen, als Sechser oder in der Viererkette, Mannewitz habe sich schnell in die Mannschaft integriert und mache einen soliden Eindruck. Ein starker Rückhalt sei zudem Torwart Rajan Plavcic von Hajduk Kassel. Steven Dittmer (FC Roland Bremen) ist zunächst für die Reserve vorgesehen.

Der FSV-Coach freut sich auch darüber, dass Jan Kleinschmidt und Thore Ressler, die in der vergangenen Serie aus verletzungsbedingten Gründen wenig beziehungsweise keine Einsätze hatten, wieder zur Verfügung stehen. „Wir sind in der Breite gut aufgestellt.“

Wo die Reise der Dörnberger hingeht? „Der Spaß am Fußball muss ersichtlich sein.“

Der FSV wolle attraktiven Fußball bieten, Zweikampfstärke unter Beweis stellen und wie in der Vergangenheit dominant auftreten.

Ob am Schluss der Titel rausspringt? „Es wird diesmal keine zwei Vereine geben, die vorne wegmarschieren“, erwartet Reith einen spannenden Kampf um den Titel.

Er hat sechs Teams im Blick, die um die Spitzenposition streiten werden. Calden/Meimbressen, Vollmarshausen, Sandershausen, Grebenstein, Auftaktgegner Kaufungen und seine eigene Elf. „Wer die konstanteste Leistung zeigt, wird sich am Ende durchsetzen. Ich hoffe, wir finden schnell unseren Rhythmus.“

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