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Espenau und Weidelsburg geben sich keine Blöße

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Von: Ralf Heere

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Umkämpft: Dörnbergs Henrik Dietz (rechts) bedrängt in dieser Spielszene den Grebensteiner Mohammad Niazi Yar. FotO: Joachim Hofmeister
Umkämpft: Dörnbergs Henrik Dietz (rechts) bedrängt in dieser Spielszene den Grebensteiner Mohammad Niazi Yar. FotO: Joachim Hofmeister © Joachim Hofmeister

Hofgeismar/Wolfhagen – Espenau (4:0 gegen Obermeiser/Westuffeln) und Weidelsburg (3:0 gegen Ersen) ließen in der Fußball-Kreisoberliga nichts anbrennen und führen das Tableau weiterhin an. Nur Unentschieden spielten daheim Balhorn (1:1 gegen Immenhausen) und Wettesingen/Breuna/Oberlistingen (1:1 gegen Weser/Diemel). Grebenstein II setzt seine Siegesserie mit dem 3:0 gegen Dörnberg II fort und den höchsten Tagessieg fuhr Oberelsungen mit 7:0 in Sand ein.

SG verteilt reichlich Geschenke

Der SV Espenau setzte sich souverän an die Tabellenspitze der Fußball-Kreisoberliga. Zwar half die SG Obermeiser/Westuffeln beim 4:0 (2:0) kräftig mit durch haarsträubende Abwehrfehler, doch mit Blick auf die ausgelassenen Torchancen der Espenauer, schmeichelt das Ergebnis den Gästen sogar noch. In der 12. Minute stand es 1:0, Nico Weller verwertete eine Vorlage von Lennart Meyer zum zehnten Saisontreffer. Vor dem 2:0 landete ein Grebestein-Abstoß direkt vor David Sandrock, der sich die Chance nicht entgehen ließ. Diesmal wäre wohl Sami Grebestein, einer der besten Keeper in der Liga, am besten im Erdboden versunken, denn zum 3:0 (64.) von Stephan Germeroth leistete der SG-Keeper erneut unfreiwillig die Vorlage. Dann noch das 4:0 (84.), diesmal zuvor ein Fehltritt der Gästeabwehr, von Alexander Klindworth. Fazit von SV-Pressewart Peter Sandrock: „Obermeiser/Westuffeln spielte mit und war offen, lief aber ins Verderben.“

Ersen war ein zäher Kontrahent

Die FSG Weidelsburg setzte sich am Ende standesgemäß mit 3:0 (1:0) gegen den TSV Ersen durch. Doch, wie gehabt, hatte die FSG so ihre Schwierigkeiten mit dem kompakt auftretenden Gegner. Nicht, dass sie in Verlegenheit geraten wären ob eines Ersener Offensivwirbels, nein. Der Ball wollte aus dem Spiel heraus lange gar nicht in den Kasten der Gäste. Mit zwei Foulelfmetern, die von den beiden FSG-Torjägern Arnold Weber (43.) und Severin Ohr (79.) verwandelt wurden, machte der Tabellenzweite gegen den Vorletzten alles klar. Das 3:0 erzielte Mathis Gränzdörffer (82.).

Zu wenig aus den Chancen gemacht

Den Chancen nach hätte der Sieger zwischen Wettesingen/Breuna/Oberlistingen und Weser/Diemel nur die Heimelf sein dürfen. Aber weil nur Marco Wagener in der zum 1:1 traf (72.), wurde es nichts mit dem dritten Sieg in Folge. Den glücklichen Punktgewinn des Aufsteigers sicherte Jan Heger mit einem Foulelfmeter zum 0:1 (22.). und ein starker Steffen Baltes im Tor.

Grebenstein II ist auf dem Vormarsch

Der Tuspo Grebenstein II ist auf dem Vormarsch in der Kreisoberliga und entfernt sich immer weiter vom Tabellenkeller. Gegen den FSV Dörnberg II gab es einen 3:0 (2:0)-Erfolg. Also zur Halbzeitpause hatte die Gruppenligareserve schon den Grundstein gelegt durch Lukas Salomon (11.) und Lema Teginage (31.). Der agile Teginage, bis zur letzten Woche längere Zeit nicht dabei beim Tuspo, erzielte auch das 3:0 nach 51 Minuten.

Oberelsungen in Torlaune

Die weiterhin personell arg gebeutelte Zweitvertretung des Verbandsligisten SSV Sand stand auch gegen den FC Oberelsungen auf verlorenem Posten und unterlag mit 0:7 (0:3). Die Tore für den FCO erzielten Timo Röhr (15., 28.), Fabian Rose (25.), Jonas Kutschka (46.), Janik Kellner (52.), Philip Bieberstedt (60.) und am Ende noch Torjäger Hendrik Fenner (86.).

Gerechtes Remis auf dem Distelberg

Für den Co-Trainer des SV Balhorn geht das 1:1 (1:1) gegen die TSV Immenhausen in Ordnung. Aber über die vielen verpassten Torchancen im ersten Durchgang ärgerte sich Marius Rüppel doch mächtig. Denn den frühen Rückstand durch den Strafstoß von Gianluca Caracciollo (5.), Löber hatte Hellwig gefoult, steckte der SV gut weg und nahm das Heft in die Hand. Fast im Minutentakt stand der beste Gästespieler, Schlussmann Niklas Grujo, nun im Mittelpunkt. Moskaltschuk, Borgardt und Mirus verzweifelten an ihm oder trafen das Ziel nicht. Fünf Minuten vor der Pause fiel der verdiente Ausgleich durch Edmund Borgardt. (Ralf Heere)

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