Kreispokal

FSV ist eine Runde weiter: Verbandsligist aus Dörnberg schlägt Diemeltal 08 mit 2:0

Es sind auf dem Foto mehrere Männer zu sehen. Im Vordergrund ein Spieler im schwarzen Trikot am Ball, im Hintergrund ein Spieler im weißen Trikot.
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Einen Schritt zu spät: Diemeltals Robin Schneider (links, im weißen Trikot) gegen Dörnbergs Florian Müller (rechts), der in dieser Szene als Erster am Ball ist.

Der nächste Viertelfinalist steht fest: Der FSV Dörnberg hat die SG Diemeltal 08 mit 2:0 geschlagen. Hier ein Schnellcheck zum Spiel.

Sielen – Das war ein hartes Stück Arbeit für den Verbandsligisten aus Dörnberg. Der Favorit schlug den A-Ligisten Diemeltal 08 mit 2:0 (1:0). Einen bitteren Beigeschmack hatte der Sieg obendrein: Max Scheuermann verletzte sich schwer nach 65 Minuten.

Wie waren die Platzverhältnisse? Klar, dass der Verbandsligist in Sielen keinen Kunstrasenplatz wie gewohnt erwarten konnte. Aber auch die Heimmannschaft war mit der Rasenfläche nicht zufrieden. Für die Verletzung von Scheuermann war am Ende auch der Platz schuld, denn der 21-Jährige blieb unglücklich hängen. „Er hat irgendwas am Knie. Wir hoffen, nichts Schlimmes“, konnte FSV-Trainer Matthias Weise noch nichts Genaueres nach Abpfiff sagen.

Wie schlug sich der A-Ligist? Ganz tapfer. Vor allem in der ersten Halbzeit konnte das Team von Torsten Mander und Lars Hofeditz noch ganz gut mithalten. Es hatte sogar eine Großchance, als Steffen Rothschild nach einer Ecke von Lukas Bromm an den Pfosten köpfte (26.). Zuvor gab es allerdings schon ein Aluminiumtreffer von Dörnberg: Dominik Richters Freistoß landete bei Dennis Dauber, der per Kopfball an den Pfosten traf (20.).

Wann fiel das erste Tor? In der Nachspielzeit der ersten Hälfte. Für die Heimmannschaft besonders bitter – hat sie doch bis da hin gut mitgehalten. Richter ließ Diemeltals Schlussmann Daniel Knauf keine Chance (45. + 2). Kevin Drewes von der SG schrie nach dem Rückstand: „Kommt Jungs, wir hätten auch schon eins machen können.“ Wenn das mal nicht Ansporn genug war.

Was passierte in der zweiten Halbzeit? Aus Sicht von Diemeltal 08 gar nichts mehr. Die SG kam nicht mehr aus dem eigenen Strafraum heraus, bekam keinerlei Entlastung mehr. So fiel folgerichtig das 2:0: Nach einem Eckball köpfte Richter zum gut platzierten Florian Müller, der den Ball eiskalt unter die Latte, unhaltbar für Knauf, platzierte (51.).

Was sagten die Trainer? Mander war zufrieden mit der Vorstellung seiner Elf: „Wir haben uns gut verkauft. Ich hoffe, wir nehmen den Aufschwung von heute jetzt mit in die Saison.“ Sein Gegenüber, Dörnbergs Trainer Weise, war in den Gedanken bei seinem verletzten Spieler Scheuermann: „Ich finde gar keine richtigen Worte. Diese Verletzung ist so bitter.“ (Cora Zinn)

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