SG will auch in Soisdorf punkten

Landau/Wolfhagen rechnet sich etwas aus

Hanna Rode (Mitte) hat mit Landau/Wolfhagen eine schwere Auswärtsaufgabe zu lösen. Foto: Michl

Landau – Nach dem überraschenden 3:1-Auswärtserfolg in Naunheim hat Frauenfußball-Verbandsligist SG Landau/Wolfhagen den nächsten Husarenstreich im Visier.

Am Samstag, 17 Uhr, will der Aufsteiger beim SC Soisdorf punkten. An die Gastgeberinnen haben die Vereinigten aus dem Waldecker und Wolfhager Land keine guten Erinnerungen. Denn am ersten Vorrundenspieltag mussten sie trotz Vorteil des heimischen Burggrunds den Osthessinnen mit 3:5 Tribut zollen, wobei Landau/Wolfhagen da bis in die Schlussphase ein 3:3 hielt, um sich dann doch noch die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Drei Buden erzielte dabei Katharina Roth, aktuell mit 15 Treffern die Nummer eins der Torjägerinnenliste.

Bei allem Zweckoptimismus sieht SG-Fußballchef Hartmut Schröder seine Elf in der Außenseiterrolle und hat dafür auch gute Gründe. Soisdorf ist nicht nur Tabellenzweiter, sondern hat sich auf eigenem Geläuf bisher als eine Macht präsentiert. In den sechs Heimspielen überließen sie mit fünf Dreiern und einem Remis noch keinem Gegner einen Sieg. Aber die Marquardt-Vereinigten, die auf Platz zehn und damit auf einem direkten Fahrstuhlplatz nach unten stehen, brauchen ihr Licht nicht unter den Scheffel zu stellen. Mit zwei Siegen und einem Unentschieden brachten sie aus der Fremde sieben ihrer zehn Punkte mit. Würden sie mit der vollen Ernte den Heimweg antreten, könnten sie aus der Abstiegszone klettern. „Wenn unsere Spielerinnen die in Naunheim an den Tag gelegten Fußballtugenden erneut umsetzen, sich als geschlossene Einheit präsentieren und ihre sich mit Sicherheit ergebenden Chancen abgezockt nutzen, ist mir nicht bange. Dann rechne ich mir schon etwas aus“, sagt Schöder.   

Regionale Oberliga

Um diese Aufgabe ist in der regionalen Frauenfußball-Oberliga der TSV Zierenberg nicht zu beneiden. Denn am Samstag, 15 Uhr, gibt mit dem SV Antrefftal der Tabellenführer seine Visitenkarte auf der Warmetalkampfbahn ab. Die Schwälmerinnen aus der Großgemeinde Willingshausen kommen nicht nur mit der Empfehlung, in ihren sieben Saisonspielen sechs Siege und ein Remis eingetütet zu haben, sondern in ihren drei Auswärtsbegegnungen noch keinem Gegner auch nur einen Zähler zu überlassen. 

Diese Erfolgsserie wollen die Zierenbergerinnen pulverisieren. Bleiben die drei Punkte zum dritten Mal im Warmetal, könnten die Gastgeberinnen von Trainer Sascha Lorrain bis auf vier Zähler zu den Schwälmerinnen aufschließen und würden damit wieder oben mitmischen. Im Hinspiel trotzten die Zierenbergerinnen dem Titelmitfavoriten ein 2:2 ab. Auf drei Spielerinnen muss das Lorrain-Team ein besonderes Auge werfen: das Vollstreckertrio Lea Vaupel (13), Eva Gringel und Doreen Kobylka (je 6), wobei Zierenberg mit der Liganummer eins Laura Frank (17) und Rebekka Hugk (6) ihr Licht nicht unter den Scheffel stellen muss.

Kreisliga A

Zum Rückrundenauftakt der Frauenfußball-Kreisliga A empfängt am Samstag, 15 Uhr, die SG Wettesingen/Breuna/Oberlistingen den TSV Jahn Calden III. Ein Spitzenspiel, denn die Vereinigten führen ungeschlagen die Tabelle an, die Regionalligadritte vom Kaiserplatz liegt als Drittplatzierte in Lauerstellung. Der Gast könnte mit einem Dreier bis auf einen Punkt zu den Breunaerinnen aufschließen. Welch harte Nuss die Gastgeberinnen um Kapitänin Priscilla Geppert knacken müssen, untermauert die bisherige Caldener Auswärtsbilanz. In ihren sieben Begegnungen verbuchten sie sechs Siege, holten damit 18 ihrer 21 Zähler und sind damit in der Fremde der Klassenprimus. 

Diese Lorbeeren verdienen sich aber auch die Vereinigten, überließen sie zu Hause bei sechs Dreiern und einem Remis noch keinem Gegner die volle Ernte. Die Jahn-Dritte sinnt auf Revanche, mussten sie sich doch im Hinspiel mit 1:3 geschlagen geben. Mitentscheidend könnte sein, ob die jeweiligen Top-Vollstreckerinnen in der Erfolgsspur bleiben. Bei den Breunaerinnen sind dies Michelle Baum und Nele Schuffenhauer (9), bei den Gästen Michelle Lattemann (12) und Lucie Hopf (8).

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