Last-Minute-Sieg für SG

Hütt-Kreispokal: Elbetal setzt sich beim Ortsnachbarn Riede mit 1:0 durch

Kein Durchkommen: Der Rieder Aleksander Moskaltschuk (links) wird vom Elbetaler Heinrich Hamel attackiert. Die Elbetaler zogen mit einem 1:0-Erfolg in die zweite Pokalrunde. Foto: Michl

Riede. Auf dem Sportplatz in Riede zeichnete sich in der ersten Runde des Hütt-Kreispokals erneut eine Überraschung ab. Denn nach gespielten 90 Minuten am Freitagabend stand zwischen dem gastgebenden A-Ligisten SV Riede und dem eine Klasse höher angesiedelten Ortsnachbarn SG Elbetal bei einem torlosen Remis noch kein Sieger fest.

Doch bekanntlich endet ein Fußballspiel ja nicht nach 90 Minuten, sondern da gibt es ja in den meisten Fällen noch eine Nachspielzeit. Eine solche wurde vom souverän leitenden Unparteiischen Peter Saiz aus Sand auch angezeigt - und von den Elbetalern prompt genutzt. Denn in der ersten Minute der Nachspielzeit bekamen sie gut 30 Meter vor dem Platzherrengehäuse einen Freistoß zugesprochen. Den zirkelte Jannik Lang exakt auf den Haarschopf von Marcel Mey (90.+1), der mit einem wuchtigen Kopfballtorpedo Riedes neuem Torwart Peter Gutbier keine Abwehrchance ließ: 0:1. Dabei blieb es.

Natürlich war Riedes Fußballchef Marcus Albrecht enttäuscht. „Von der ersten bis zur 90. Minute war auf dem Platz kein Klassenunterschied zu sehen. Beide Teams lieferten sich einen jederzeit offenen Schlagabtausch, wobei prickelnde Torraumszenen hüben wie drüben aber Mangelware blieben.“

Nach dem Seitenwechsel besaßen die gelbschwarzen Hausherren optisch gar ein leichtes Plus, „jedoch ohne eine nennenswerte Hochkarätige“, so Albrecht. (zih)

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