Hoof/Sand/Wolfhagen unterliegt dem Tabellenzweiten Lumdatal mit 23:30

Leistung stimmt, Ergebnis nicht

Tempogegenstoß: Lea Willer eilt den Lumdatalerinnen davon und war mit sieben Treffern erfolgreichste Akteurin der HSG. Foto: Sommerlade

Sand – Chris Ludwigs Plan ging beim 23:30 (11:12) seiner Sieben gegen die HSG Lumdatal nur teilweise auf. Der Trainer der Oberliga-Handballerinnen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen hatte sich für das Heimspiel gegen den Tabellenzweiten eine deutliche Leistungssteigerung zur Hinspielniederlage und einen doppelten Punktgewinn erhofft.

 

Zumindest den ersten Teil der Erwartungen konnte sein Team erfüllen. „Wir haben gezeigt, dass wir mithalten können und leistungsmäßig nicht weit vom Zweiten entfernt sind“, so Ludwig.

Vor allem im ersten Durchgang erwiesen sich die Gastgeberinnen als ebenbürtiger Gegner und machten dem Favoriten das Leben schwer. Nach ausgeglichenem Beginn gingen die Gastgeberinnen erstmals in der zehnten Minute durch Tore von Lea Willer und Larissa Lubach mit 5:3 und 8:6 (15.) in Führung. „Wir haben in der Abwehr sehr konzentriert agiert, waren leichtfüßig und haben eine gute Laufbereitschaft gezeigt. Das war vorbildlich“, lobte Ludwig die Spielweise während der ersten Halbzeit.

Nach Wiederanpfiff hatten sich die Gäste offensichtlich besser auf das Tempospiel der Vereinigten eingestellt. Während den Gastgeberinnen nur vier Treffer gelangen, zog der Zweite bis zur 40. Minute vorentscheidend auf 21:15 davon. Da war sie offensichtlich wieder – die viel zitierte Schwächephase der Vereinigten. „In dieser Phase hat jeder nur für sich in der Abwehr agiert, wir haben leider nicht als Team zusammengearbeitet“, analysiert Ludwig. „So etwas wird dann natürlich knallhart bestraft.“

Positiv wertete der HSG-Trainer den guten Einstand von Neuzugang Anne Eichhofer, die nach längerer Spielpause von Zwehren zur HSG kam und zwei Treffer beisteuerte.

Begeistert war er darüber hinaus von der sehenswerten Aufholjagd seiner Mannschaft. Bis zur 55. Minute erzielte diese fünf Treffer in Folge und kam noch einmal auf drei Tore heran. Damit schürten die Gastgeberinnen bei den lautstark jubelnden Fans in der vollbesetzten Schulsporthalle die Hoffnung auf zumindest einen Punktgewinn.

Doch daraus wurde nichts. Die Gäste ließen sich die Chance auf einen erneuten Sieg nicht entgehen. „Wir haben nach anfänglicher Hektik am Ende starke Nerven bewiesen und Ruhe bewahrt, das war neben einer guten Abwehrleistung der Schlüssel zum Erfolg“, so Lumdatals Trainer Marcel Köhler, der ebenfalls lobende Worte für die Ludwig-Sieben hatte. „Die Gastgeberinnen haben eine gute kämpferische Leistung und guten Handball gezeigt.“

HSG : Rodzwiewicz, Weinrich - von Dalwig 1, Willer 7, Happe 1, Neurath 4/2, Hrdina, Kohler 1, Lubach 3, Bittdorf 1, Frankfurth 1, Sule 2, Eichhofer 2, Ritter , Haupt.

Spielverlauf: 0:1, 5:5, 9:9, 11:11, 13:16, 15:21, 18:26, 23:26

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