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Ludwig-Sieben verspürt keinen Druck

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Von: Martina Sommerlade

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Torwurf: Franziska Chmurski und Nele Bittdorf (hinten) sinnen im Heimspiel gegen Kirchhof II auf Revanche.
Torwurf: Franziska Chmurski und Nele Bittdorf (hinten) sinnen im Heimspiel gegen Kirchhof II auf Revanche. © Joachim Hofmeister

„Wir können völlig befreit aufspielen“, sagt Chris Ludwig, Trainer der Oberliga-Handballerinnen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen vor dem Derby gegen die SG 09 Kirchhof II am Samstag (Anpfiff: 18 Uhr, Schulsporthalle Sand). Bereits vor dem letzten Spiel der Gruppe Nord hat sich sein Team den Platz in der Aufstiegsrunde gesichert.

Sand - Bei den derzeit auf Rang drei rangierenden Gästen hingegen ist noch alles offen. Entsprechend zuversichtlich blickt der Routinier auf die Begegnung mit dem Nachbarn. Und selbst die Annahme, dass die Gäste wohl wieder zum größten Teil mit Spielerinnen aus der 3. Liga anreisen werden, bringt ihn nicht aus dem Konzept. Eine klare Meinung hat er dennoch dazu. „Ich empfinde es als Form der Manipulation und Wettbewerbsverzerrung und kann das nicht gutheißen. Letztendlich ist es auch kein schöner Handballsport, den die Gäste damit zeigen.“ Der frisch gebackene Vater und sein Team wollen sich von der Drittliga-Verstärkung indes nicht beeindrucken lassen. „Der Druck liegt ja eindeutig bei den Gästen. Dennoch werden auch wir hochmotiviert in die Partie gehen und versuchen, uns für die knappe Niederlage im Hinspiel zu revanchieren.“

Grund zum Optimismus hat der 38-Jährige auch aufgrund der zuletzt absolvierten Trainingseinheiten. „Wir haben jetzt erst richtig verinnerlicht, dass wir unser Ziel bereits umgesetzt haben. Das hat so viel positive Energie frei gesetzt, dass die Übungseinheiten einfach nur Spaß gemacht haben. Wir haben viel gelacht und eine gute Moral gezeigt. Mental sind wir derart gestärkt, dass uns wohl nichts mehr aus der Ruhe bringen kann.“

Das gelte auch für das anstehende Derby. Unabhängig von der hochkarätigen Aufstellung der SG werde sein Team alles geben, um die Punkte einzufahren. Der jüngste Erfolg gegen Böddiger bestärkt seine Sieben zusätzlich. „Wir haben exzellent in der Abwehr gestanden und auch im Angriff unsere Chancen genutzt. Wenn wir diese Spielweise erneut abrufen können, haben wir eine Chance, uns fürs Hinspiel zu revanchieren.“ An der Motivation fehlt es laut Ludwig jedenfalls nicht. „Ich muss mein Team eher bremsen als motivieren.“ Auch personell kann er weitestgehend aus dem Vollen schöpfen. Mit Ausnahme von Larissa Lubach, die dienstlich verhindert ist, sind alle Spielerinnen an Bord. Ein kleines Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Lea Willer, die zunächst ein weiteres negatives Covid-Test-Ergebnis abwarten muss.  (Martina Sommerlade)

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