Mackewitz ist zurück

Leichtathletik: LGR-Athletin bei Hessischen Meisterschaften Zweite über 200 Meter

Zurück in der Landesspitze: Janine Mackewitz holte Silber über 200 Meter bei den Hessischen Meisterschaften. Archivfoto: Humme

Kassel. Mit hervorragenden 24,78 Sekunden meldete sich Janine Mackewitz (LG Reinhardswald/SV Espenau) in der Landesspitze zurück und holte die Hessische Vizemeisterschaft über 200 Meter der Frauen.

René Persch (Ehrsten, TSV Niederelsungen) als Vizemeister über 800 und 1500 Meter der männlichen Jugend U18 und Vanessa Grimm (LGR/TSG Hofgeismar) auf Rang drei im Kugelstoßen der Frauen komplettierten die Erfolgsbilanz der heimischen Leichtathleten bei den Titelkämpfen im Kasseler Auestadion.

Noch vor Wochenfrist hatte Mackewitz bei den Nordhessischen Meisterschaften eine überraschende Niederlage hinnehmen müssen und war nicht über 25,78 Sekunden hinausgekommen. In Kassel wirkte sie wie ausgewechselt. Schon der „Aufgalopp“ über 100 Meter war vielversprechend. 12,42 Sekunden waren Saisonbestzeit, die sie bei starkem Gegenwind auf Rang sieben im A-Finale bestätigte.

Mackewitz’ Paradedisziplin sind aber schon immer die 200 Meter. Im Vorlauf deutete sie mit der viertbesten Zeit von 25,30 Sekunden an, dass ihre Konkurrentinnen wieder mit ihr rechnen müssen.

Im Finale folgte die Leistungsexplosion. In 24,78 Sekunden blieb sie erstmals seit 2014 wieder unter der 25-Sekunden-Marke und sicherte sich hinter Lara Matheis (TSG Gießen-Wieseck) Silber.

Licht und Schatten gab es für Vanessa Grimm. Im März konnte sie nach einer Stressreaktion im Wadenbein mehrere Wochen nur Alternativtraining absolvieren, das Aufbautraining für die Sommersaison verschob sich nach hinten. So waren die Landesmeisterschaften erst ihr zweiter Saisonwettkampf.

Im Kugelstoßen pulverisierte Grimm mit 12,52 Metern ihre persönliche Bestweite mit einer Steigerung um mehr als einen Meter und überbot auch den Kreisrekord von Cynthia Träger (SV Trendelburg) deutlich. Im Feld der Frauen behauptete sich die U20-Athletin auf Rang drei.

Dass sie an ihrer Wurfschwäche erfolgreich gearbeitet hat, hatte Grimm schon drei Tage zuvor als Dritte der Hessischen Polizeimeisterschaften mit 38,80 Metern im Speerwurf gezeigt.

Noch etwas verkrampft aber schon ziemlich schnell war sie über 100 Meter in 12,56 Sekunden.

Im 100-Meter-Hürdensprint waren Platz sieben und 16,31 Sekunden nicht zufriedenstellend. Als Ersatz für die ausgefallenen Vorläufe gab es aber noch einen Einlagelauf mit besseren 15,62 Sekunden für Grimm.

Deutlich bemerkbar machte sich die fehlende Wettkampfpraxis im Weitsprung. Die technische Abstimmung passte nicht und so verpasste sie als Zehnte mit 5,18 Metern den Endkampf.

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