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Märchen um ein Kapitel reicher

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Von: Raphael Wieloch, Joachim Hofmeister

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Feuerwerk in Dörnberg
Feuerwerk in Dörnberg © Joachim Hofmeister

Hofgeismar/Wolfhagen – Dörnberg steht Kopf: Die märchenhafte Erfolgsgeschichte des Verbandsligisten ist mit der am Wochenende errungenen Herbstmeisterschaft um ein Kapitel reicher. Was sonst noch so los war? Wir blicken wie gewohnt auf das vergangene Fußball-Wochenende zurück.

Feuerwerk in Dörnberg

Der FSV Dörnberg hat es trotz großer Personalsorgen geschafft: Der Verbandsligist sicherte sich die vorzeitige Herbstmeisterschaft. Den 3:1-Sieg gegen den OSC Vellmar am vorletzten Spieltag der Hinrunde haben die Spieler und viele der 450 Zuschauer am Sonntag ausgelassen gefeiert. Während die Mannschaft auf dem Platz sang und im Kreis tanzte, zündeten Fans ein Feuerwerk im Bergstadion. Im Spiel brannten beide Mannschaften zwar kein Chancen-Feuerwerk ab, unterhaltsam war die Partie dennoch.

Der Tabellenführer, der auf insgesamt sieben verletzte oder gesperrte Spieler verzichten musste, lag nach 84 Minuten mit 1:0 vorn. In der Schlussphase fielen dann noch drei weitere Treffer. 450 Besucher bedeuteten übrigens Zuschauerrekord. Beim nächsten Heimspiel des FSV dürften einige Hundert mehr ins Bergstadion strömen. Nächster Gegner der Dörnberger auf vertrautem Gelände ist der SV Wehen Wiesbaden. Das Hessenpokalspiel gegen den Drittligisten wird voraussichtlich Ende Februar 2023 stattfinden.

Deisel feiert doppelt

In Deisel wurde gleich doppelt gejubelt. Sowohl die erste als auch die zweite Mannschaft stehen nach der Hinrunde ganz vorn. Begeisterungsstürme gab es im Lager der Kreisoberliga- und C-Liga-Fußballer aber nicht. Vielleicht kommt das im Mai noch. Vielleicht.

Flatter in Carlsdorf

Etwas überrumpelt von der Spielweise der Elbetaler wirkte A-Ligist TSV Carlsdorf, der das Spitzenspiel mit 1:2 verlor. Die Nervosität war wohl zu groß, räumte Carlsdorfs Trainer Jens Deppe ein. Den Carlsdorfern, die in der bisherigen Spielzeit so lange die Tabelle angeführt hatten, scheint die Puste auszugehen. Durchhalten lautet nun die Devise – bald ist Winterpause.

Auf dem Vormarsch

Mit einem überzeugenden 4:1-Sieg im Kreisduell bei Calden/Meimbressen kletterte Gruppenligist Tuspo Grebenstein in der Tabelle auf Platz vier. Tabellenführer Reichensachsen scheint uneinholbar, dafür ist der zweite Platz in Reichweite. Ähnlich verhält es sich bei Kreisrivale und Ligakonkurrent Hombressen/Udenhausen, der gar auf Rang drei steht – allerdings auch zwei Spiele mehr bestritten hat als die Grebensteiner. (Raphael Wieloch & Joachim Hofmeister)

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