Hoof/Sand/Wolfhagen gewinnt auch letztes Heimspiel

Mit glattem Sieg in die Oberliga

Jubel: Mit einem Heimsieg verabschiedeten sich die Handballerinnen von Hoof/Sand/Wolfhagen vom eigenen Publikum. I m nächsten Jahr wird die HSG als Landesliga-Meister in der Oberliga spielen. Foto: Sommerlade

Hoof – Eines war wohl allen Beteiligten bereits vor Anpfiff der Partie in der Handball-Landesliga zwischen dem Ersten und dem Letzten klar: Große Überraschungen würde es beim Aufeinandertreffen der HSG Hoof Sand Wolfhagen und dem TSV Heiligerode nicht geben.

Zum einen trat das Tabellenschlusslicht stark dezimiert in der Schauenburghalle Hoof an, zum anderen hatten die Gastgeberinnen ihren Aufstieg in die Oberliga bereits an den vergangenen Spieltagen perfekt gemacht.

Entsprechend verhalten fiel der Jubel über den 28:15 (16:8)-Erfolg gegen das Schlusslicht nach Spielende aus. „Die Luft ist irgendwie ein bisschen raus“, resümierte denn auch HSG-Trainer Chris Ludwig. „Dennoch freuen wir uns sehr über den Aufstieg und auf die kommenden Aufgaben in der höheren Liga.“ Seine Spielerinnen brauchten nach Abpfiff indes nicht lange, um ihren Emotionen dann doch noch freien Lauf zu lassen. Umarmungen, Abklatschen, ein Tanz auf dem Spielfeld und das anschließend gut gelaunte Aufstellen zum Jubelfoto bewiesen, wie groß die Freude war.

Die Gastgeberinnen ließen von Beginn an keinen Zweifel daran, dass sie auch in ihrem letzten Heimspiel als Sieger vom Feld gehen wollten. Allen voran HSG-Torhüterin Malgorzata Rodziewicz, die bereits nach 50 Sekunden einen Strafwurf der Gäste mit Bravour parierte und im weiteren Verlauf mit ihren ebenso gefürchteten wie zielgenauen Pässen das Tempospiel des Spitzenreiters zum Entfalten brachte.

Die ersatzgeschwächten Gäste konnten lediglich bis zum 1:1 (3.) mithalten, danach hatten sie keine Chance gegen das laufstarke Team von Trainer Chris Ludwig, der den Einsatz der Gäste lobte. „Wir haben heute gegen einen ersatzgeschwächten und nie aufsteckenden Gegner gewonnen.“ Auch sein Gegenüber Kim Jungermann zollte ihrer Mannschaft Respekt. „Wir haben unser Möglichstes getan und auch ein passables Rückzugsverhalten gezeigt, sonst wäre die Niederlage noch höher ausgefallen“, so die TSV-Trainerin, die sich als faire Sportlerin zeigte. „Wir freuen uns mit den Gastgeberinnen und gratulieren zum Aufstieg.“

Neben den zwei Punkten hielten sie für den künftigen Oberligisten ein weiteres Geschenk bereit: Eine Kiste Getränke, um bei der anschließenden HSG-Saisonabschlussfeier gemeinsam auf den Erfolg anzustoßen.

HSG:Weinrich, Rodziewicz - Ritter 1, Lubach 7, Haupt, Willer 7, Frankfurth 2/1, Engelbrecht 3, Sule 1, Larbig 3, Neurath 3, Hrdina 1.

TSV:Siebert – Helwig 1, Zuschlag , Scherer 3, Müller, Drescher, Schulte, Gumula 4, Müller 6/4, Koch 1.

Schiedsrichter: Hacker/Wiechers

Zuschauer:80

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