Fußball-Verbandsliga: SSV Sand erwartet am Samstag FC Schwalmstadt und will weiße Weste behalten

SSV Sand: Moskaltschuk ist wieder dabei

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Muss ersetzt werden: Der Sander Pascal Itter (rechts) genießt noch Urlaubsfreuden und wird deshalb seiner Mannschaft am Samstag gegen Schwalmstadt noch fehlen. 

Sand. Nach sechs absolvierten Pflichtaufgaben in der Fußball-Verbandsliga ist der SSV Sand noch ungeschlagen und sonnt sich deshalb zu Recht an der Tabellenspitze. Ihren bisher tollen Lauf wollen die Spieler von Trainer Peter Wefringhaus natürlich am Samstag, 16 Uhr, auf der heimischen Höhe gegen den 1. FC Schwalmstadt nahtlos fortschreiben, ihren vorjährigen Erfolg wiederholen.

Da behielten die Sander nämlich am 4. März mit 2:1 die Oberhand, wobei die Wefringhaus-Elf da aber den Dreier erst mit einem Last-Minute-Tor von Kapitän Tobias Oliev in der Schlussminute eintüten konnte. Jetzt aber sind die Karten neu gemischt.

Für Peter Wefringhaus ist nach dem 6:0-Erfolg seiner Mannschaft am Mittwochabend beim Kreisrivalen Dörnberg das Kräftemessen gegen die Schwälmer von Coach Uwe Andreas Schäfer alles andere als eine Pflichtaufgabe. „Die Begegnungen mit Schwalmstadt waren in der Vergangenheit schon immer richtige Kracher und kickersportliche Höhepunkte. Deshalb erwarte ich auch diesmal einen Schlagabtausch in Augenhöhe auf Biegen und Brechen. Schwalmstadt zählt für mich mit zum engen Liga-Favoritenkreis.“

Bei Schlusslicht verloren

Die Schwälmer werden mit einer gehörigen Wut im Bauch beim Spitzenreiter auflaufen. Denn ihre Generalprobe ging am Mittwochabend in die Hose. Sie bekamen nämlich da beim Schlusslicht Neuhof mit 2:3 das Fell über die Ohren gezogen und verpassten damit den Sprung ins obere Tabellendrittel. Diesen Lapsus wollen Schäfer und Co. selbstverständlich ausbügeln, zu dem sich das Prädikat ans Revers heften, den Sandern die erste Saison-Nullnummer beigebracht zu haben.

Wefringhaus kann jedoch der Aufgabe mit großer Zuversicht entgegen sehen. Seine Mannschaft kann mit breiter Brust ans Werk gehen, hat bisher alles richtig gemacht und strotzt vor Selbstbewusstsein.

Qual der Wahl

Personell hat Peter Wefringhaus ein Problem, bei dem sich andere Teams glücklich die Hände reiben würden. Nämlich bei der Kaderbildung die Qual der Wahl. Bis auf eine Ausnahme, Pascal Itter genießt noch Urlaubsfreuden, hat der SSV-Coach alle Mann auf der Bank sitzen. Deshalb wird er vermutlich, auch hier zeichnet sich eine Ausnahme ab, die Dörnberger Startelf ins Feuer schicken. Die erfreuliche Ausnahme: „Rackerer“ Viktor Moskaltschuk, der am Mittwochabend fehlte, ist wieder einsatzbereit und dürfte von Beginn an spielen. (zih)

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