FSV besiegt Barockstadt II 1:0

Müller lässt Dörnberg jubeln

Florian Müller bejubelt seinen Treffer zum 1:0 des FSV Dörnberg gegen Barockstadt II.
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Florian Müller bejubelt seinen Treffer zum 1:0 des FSV Dörnberg gegen Barockstadt II.

Dank einer tollen kämpferischen Leistung hat der Verbandsligarückkehrer FSV Dörnberg die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz II durch einen Treffer von Florian Müller mit 1:0 (0:0) gewonnen.

Dörnberg – Die wichtigsten Fragen zum Sieg der Dörnberger.

War der Sieg der Gastgeber verdient?

Vom Spielerischen her war es ein glücklicher Sieg, doch hielt der FSV kämpferisch hervorragend dagegen und verdiente sich gerade in der zweiten Halbzeit den Sieg.

Wie verlief die erste Halbzeit?

Es war eine Halbzeit mit nur wenigen Torszenen. Von den Gastgebern ging nach vorne kaum Gefahr aus. Die junge Gästemannschaft war spielerisch überlegen, kontrollierte das Geschehen, kam aber nur zu zwei Torchancen. Die Größte gab es in der neunten Minute, als Timo Dauber den Ex-Hessen Kassel-Spieler Hüseyin Cakmak im Strafraum von den Beinen holte. Elfmeter. Der Gefoulte trat selbst an, scheiterte aber am toll reagierenden Nico Bergner. Die zweite Chance war ein Kopfball von Felix Schütz, der vor der Linie zur Ecke geklärt werden konnte.

Änderten sich nach der Pause die Spielanteile?

Spielerisch bestimmten weiter die Osthessen das Spiel, doch konnten sie sich keine Möglichkeiten herausspielen. Da waren die Gastgeber mit ihren langen Bällen schon deutlich gefährlicher. Zunächst verpasste Kemper nur knapp eine Hereingabe von Sebastian Plettenberg (51.). Nach zwei weiteren Gelegenheiten von Dennis Dauber und Kemper fiel schließlich das entscheidende Tor. Fabrice Hansch spielte an der Strafraumgrenze quer zu Müller, der aus 15 Metern unter die Latte traf (76.).

Gab es danach einen Ansturm der Gäste?

Zunächst schwächten sie sich selbst durch den Ausspruch von Keanu Banh „so eine Drecksmannschaft“, der mit Rot geahndet wurde (76.). In Unterzahl versuchte es die Hessenligareserve, doch war sie nur durch einen Freistoß von Hamed Noori in der Nachspielzeit, den Bergner entschärfte, gefährlich. Gefährlicher waren die Gastgeber durch einen mächtigen Distanzschuss von Rico Lotzgeselle, sowie dreimal Kemper (80., 81., 82., 89.).

Was sagte Dörnbergs Trainer Matthias Weise?

Nach dem Spiel lobte FSV-Trainer Matthias Weise die tolle Mannschaftsleistung seiner Elf: „Es ging nur über die Einstellung und die Mannschaft. In der ersten Halbzeit kamen wir noch nicht richtig in die Zweikämpfe. Das wurde in der zweiten Halbzeit besser, wo wir auch die besseren Chancen hatten.“

(Michael Wepler)

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