TSV Zierenberg freut sich auf das Spiel gegen Tuspo

Nachbar Grebenstein kommt

Spielführer: Ante Grgic hat mit Zierenberg eine harte Nuss zu knacken. Am Sonntag kommt der Tabellendritte Grebenstein.
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Spielführer: Ante Grgic hat mit Zierenberg eine harte Nuss zu knacken. Am Sonntag kommt der Tabellendritte Grebenstein.

Großkampftag mit Derbystimmung am Samstag, 14.30 Uhr, auf der Zierenberger Warmetalkampfbahn. Denn da treffen die beiden Gruppenliga-Kreisvertreter TSV Zierenberg und TuSpo Grebenstein aufeinander. Die Gäste aus dem Sauertal von Coach Maximilian Schäfer wollen mit einem Dreier weiter im Titel- und Aufstiegsrennen ein gewichtiges Wort mitreden.

Zierenberg - Aktuell sind die Grebensteiner Tabellendritter und haben auf die Spitze einen Vier-Zähler-Rückstand, jedoch bei einer weniger ausgetragenen Partie. Die Warmetaler von Trainer Daniel Schmidt sind mit einem Vier-Punkte-Minus vier Ränge tiefer platziert, könnten sich mit ihrem sechsten Saison-Heimdreier also wieder in der Spitzengruppe etablieren.

Letztmalig im Punktekampf standen sich die Kontrahenten an selbiger Stelle am 9. September des Vorjahres gegenüber, da gab es keinen Sieger, am Ende hieß es 1:1. Natürlich längst Schnee von gestern, jetzt sind die Karten neu gemischt.

TSV-Trainer Schmidt will aufgrund der bisherigen Zierenberger Hausmacht, mit fünf Siegen sowie zwei Remis Zweiter der Heimtabelle, nichts von einer Favoritenrolle seiner Elf wissen. „Mit Grebenstein wartet eine ganz schwer zu knackende Nuss auf uns. Die Schäfer-Truppe hat mit vier Siegen in Folge zuletzt einen tollen Lauf hingelegt, ist zudem in der Offensivstatistik mit schon 38 Buden der Liga-Primus. Den Druck sehe ich klar bei unserem Gegner. Der will wieder in die Höherklassigkeit. Wir dagegen haben den Klassenerhalt im Fokus, haben dafür bisher unser gestecktes Ziel mit schon 21 Zählern schon in trockene Tücher gewickelt“, sagt er und fügt an: „Ich jedenfalls freue mich auf die Aufgabe, habe alle Mann an Bord, will natürlich in unserem letzten Heimspiel vor der Winterpause am Ende nicht mit leeren Händen dastehen.“

Eine Vorgabe dafür wäre für Schmidt, die beiden TuSpo-Topvollstrecker Manuel Frey und Leon Ungewickel (9) an die kurze Leine legen zu können.

Driton Mazrekaj, Grebensteins Sportlicher Leiter, erwartet ein intensives Derby auf Augenhöhe, „bei dem vermutlich die jeweilige Tagesform den Ausschlag gegen wird.“ Er macht aber auch kein Hehl daraus, „dass wir schon etwas mitnehmen wollen.“ Wobei er in einem Punkt Schmidt widerspricht: „Wir gehen ohne Druck und Nervenflattern in die Aufgabe. Mischen zwar oben mit, sind aber noch nicht so weit, über das Thema Verbandsliga zu sprechen. Vielleicht in zwei Jahren.“

Wie Zierenberg hat auch Grebenstein aktuell keine personellen Sorgen. Alle stehen Gewehr bei Fuß.  (Reinhard Michl)

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