Hombressen/Udenhausen empfängt Weidenhausen 

„Der nächste Kracher“

Will im Strafraum für Klarheit sorgen: Der Kapitän von Hombressen/Udenhausen Nils Hofmeyer hofft, dem nächsten Gegner einen Punkt abknöpfen zu können. Doch auch seine Mitspieler, links Maurice Müller, müssen auf der Hut sein. Foto: Rieß

HombressenUdenhausen – Für die SG Hombressen/Udenhausen geht es am Sonntag im nächsten Heimspiel der Fußball-Verbandsliga gegen den Tabellenfünften SV Adler Weidenhausen.

„Der nächste Kracher“, fällt SG-Kapitän Nils Hofmeyer spontan zu diesem Gegner ein. In der Tat, eine Woche nach der 1:8-Niederlage beim Absteiger Hünfelder SV bekommt es der Neuling aus Hombressen und Udenhausen erneut mit einem Spitzenteam zu tun. Die Adler aus dem Werra/Meißner-Kreis sind nach vier Spielen noch ungeschlagen.

Die SG kann vom letzten Spiel in Hünfeld sogar eine Videoanalyse machen, dass Spiel wurde in der voller Länge gefilmt und Trainer Marco Siemers wird die Trainingsinhalte auf das Abstellen der Fehler ausrichten. Sechs Gegentore in den zweiten 45 Minuten, das war bitter.

Aber es gab auch die Gewissheit, dass es gelungen ist zumindest eine Halbzeit bei einer viel erfahreneren Mannschaft mitzuhalten. Ja, es hat sich einiges geändert in der Spielanlage, soviel Ballbesitz wie in der Gruppenliga gibt es nicht mehr. „Es ist viel mehr Laufarbeit ohne Ball gefragt“, stellt Hofmeyer fest. In dem Bereich muss sich halt die junge SG-Mannschaft verbessern, in puncto Erfahrung kann sie auch am Sonntag mit Weidenhausen nicht mithalten. Dieses Team ist fast unverändert zur Vorsaison, als sie auch Fünfter waren wie derzeit und hat mit dem 30-jährigen Sören Gonnermann einen der besten Stürmer in der Liga der ist an 10 der 14 Treffer des SV beteiligt gewesen. „Gegen solche Leute zu spielen ist eine schöne Herausforderung“, sagt der Carlsdorfer Hofmeyer, der aufgrund seiner Rolle in der Abwehrkette der Vereinigten die Wege mit Gonnermann auf dem Platz sicher kreuzen wird.

Hofmeyer hofft, dass die Mannschaft insgesamt noch mehr nach hinten arbeitet. „Wir rechnen jetzt nicht damit, dass wir diesem Gegner überlegen sind, aber wir wollen ihn ärgern, unangenehm sein und wenn am Ende nur ein Punkt herausspringt würde uns das in der Entwicklung wieder weiterbringen“, meint der 23-jährige.

In einer Statistik hat die SG vor der Partie schon mal Gleichstand mit dem Gegner, beide haben nämlich jeweils elf gelbe Karten bekommen. Ein 11:11 wird es nicht geben, aber ein 1:1 wäre auch schon ein Achtungserfolg für die Siemers-Elf.  zyh

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