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Niederlage nach guter erster Halbzeit

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Von: Joachim Hofmeister

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Obenauf: Vellmars Tolga Yantut kommt vor Fabrice Hansch und Florian Müller (links) an den Ball.
Obenauf: Vellmars Tolga Yantut kommt vor Fabrice Hansch und Florian Müller (links) an den Ball. © Joachim Hofmeister

Der FSV Dörnberg hat sein Heimspiel in der Fußball-Verbandsliga Nord gegen den OSC Vellmar verloren.

Dörnberg - Wie schon in der Hinrunde unterlagen die Habichtswalder dem Titelmitfavoriten 1:3 (0:0).

„Einstellung, Zweikampfverhalten und Spielfreude, alles passte in der ersten Halbzeit“, sagte Fabrice Hansch. „Wir waren voll im Spiel und die Führung zur Pause nicht unverdient“, fügte der Dörnberger Kapitän an.

Die Platzherren, gestärkt durch die beiden überzeugenden Heimsiege über Johannesberg und Sandershausen, spielten mutig, druckvoll und versuchten mit aggressivem Zweikampfverhalten dem OSC den Schneid abzukaufen. Dies gelang dem FSV auch in beeindruckender Weise. Rico Lotzgeselle sorgte für die Führung der Gastgeber. Er verwandelte einen von Torwart Tobias Orth an Kevin Richter verursachten Foulelfmeter im Nachschuss (15.).

Kurz nach dem 1:0 hatte Lotzgeselle die große Chance zu erhöhen. Der offensive Mittelfeldspieler scheiterte aus der Nahdistanz am Vellmarer Schlussmann (18.). Sein Gegenüber, Nico Bergner, konnte sich über mangelnde Arbeit ebenfalls nicht beklagen. Er wehrte den Ball nach Schüssen von Eyüp-Emre Akman (21.) und Marco Utsch (33.) ab. In der 36 Minute tauchte Akman nach einem Diagonalpass von Enes Glogic frei vor dem FSV-Keeper auf, brachte das Spielgerät aber nicht in seinem Kasten unter. Nach dem Seitenwechsel ein ganz anderes Bild auf dem Kunstrasenplatz im Bergstadion. Der OSC war fast die gesamte Zeit am Drücker. Wieso der FSV in der zweiten Halbzeit nicht mehr klar kam? „Vellmar war nach dem Seitenwechsel überlegen und hat unsere Fehler gnadenlos ausgenutzt“, sagte Hansch.

„Wir haben in der Rückwärtsbewegung den einen oder anderen Fehler zu viel gemacht“, stellte Dörnbergs Trainer Matthias Weise fest. So wie beim 1:2. Der freistehende Utsch schlenzte den Ball von der linken Seite ins gegnerische Tor (55.). Beim 1:1 durch Maximilian Werner behinderten sich Toni Dombai und Timo Dauber im eigenen Strafraum zusätzlich (51.). Den Schlusspunkt zum 1:3 setzten die Gäste nach einem Konter in der 84. Minute durch Serkan Aytemür. Zuvor war der OSC-Stürmer zweimal aus kurzer Entfernung am Dörnberger Keeper gescheitert (75., 80.).

„Wir müssen jetzt die Zähne zusammenbeißen und weiterhin kämpfen“, gab Weise zu Protokoll. Dem FSV steht ein strammes Programm bevor. Nächster Gegner ist am Donnerstag die SG Ehrenberg. Am Samstag spielt Dörnberg im Kreispokal bei der SG Weser/Diemel. Und am Ostermontag heißt der Gegner in der Meisterschaftsrunde FC Eichenzell. (Joachim Hofmeister)

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