Niederlage trotz Überzahl

+
Gelbe Karte: Leon Geib hat Dörnbergs Dominik Richter gefoult und wird dafür von Schiedsrichter Parparim Dervisi verwarnt. Wenig später geht der Grebensteiner erneut ungestüm zu Werke und muss darauf hin den Platz verlassen. 

Der Tuspo Grebenstein bleibt erster Verfolger von Spitzenreiter Lichtenauer FV. Die Mannschaft von Mikaeil Shihni gewann das Derby der Fußball-Gruppenliga beim FSV Dörnberg 1:0 (1:0).

Der neunte Saisonsieg zehrte aber gehörig an den Nerven des Tuspo-Trainers. Sein Team verteidigte in doppelter Unterzahl den knappen Auswärtserfolg. In der 72. Minute sah Kapitän Tobias Möller nach einer Notbremse gegen Kevin Richter die Rote Karte von Schiedsrichter Parparim Dervisi (Vellmar).

Neun Minuten später musste auch Leon Geib den Kunstrasen im Bergstadion wegen wiederholten Foulspiels vorzeitig verlassen.

„Meine Mannschaft hat gegen spielstarke Dörnberger toll gekämpft“, lobte Shihni und zeigte sich nach dem Abpfiff erleichtert.

Es hat einfach das Quäntchen Glück gefehlt.

Matthias Weise

In der Schlussphase stand Torwart Marius Schaub mehrfach im Mittelpunkt. Der Dörnberger im Dress der Gäste hielt die drei Punkte mit einigen Glanzparaden fest.

Die Gastgeber hatten genügend Chancen, um das 0:1 von Jannik Kleinschmidt aus der 24. Minute wettzumachen. Die besten Einschussmöglichkeiten hatten Dominik Richter mit zwei Kopfbällen (52., 85.), Pascal Kemper (70., ebenfalls Kopfball) und der eingewechselte Rico Lotzgeselle, der aus der Nahdisstanz den Ball knapp am Grebensteiner Tor vorbei schoss (85.). In der ersten Halbzeit bewahrte Routinier Hannes Drube nach einem Schuss von Kemper seine Elf vor dem Ausgleich. Er drosch den Ball kurz vor dem Überqueren der Torlinie in Richtung Seitenaus (35.). Wenig später setzte Dennis Dauber einen Kopfball knapp daneben (43.).

„Die Führung der Gäste war verdient, weil wir in der ersten halben Stunde keinen Zugriff auf das Spiel hatten. Danach lief es deutlich besser, wir waren gut aufgestellt und haben den Grebensteinern enorme Probleme bereitet“, sagte FSV-Trainer Matthias Weise. „Leider sind wir für unseren hohen Aufwand nicht belohnt worden. Es hat einfach das Quäntchen Glück gefehlt.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.