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Nückel überragt bei Punktgewinn

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Von: Raphael Wieloch

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Ein Garant für den Punktgewinn: Finja Nückel, die eigentlich für die zweite Mannschaft spielt, erzielte für Wesertal zehn Tore.
Ein Garant für den Punktgewinn: Finja Nückel, die eigentlich für die zweite Mannschaft spielt, erzielte für Wesertal zehn Tore. © Artur Schöneburg

Guxhagen – Der erste Sieg im neuen Jahr blieb ihnen zwar verwehrt, dafür klappte es mit dem ersten Punktgewinn: Nach der Heimniederlage zum Rückrundenauftakt gegen den SV Reichensachsen punkteten die Handballerinnen der HSG Wesertal auswärts beim TSV Wollrode. Am Ende trennten sich beide Teams 30:30 (17:16).

„Wir sind sehr gut ins Spiel reingekommen“, so die Einschätzung von HSG-Trainer Jürgen Herbold, dessen Mannschaft durch die Tore von Joleyn Martin und Finja Nückel rasch mit 3:0 in Führung ging (4.).

Gerade Nückel, die eigentlich in der zweiten Wesertaler Mannschaft gesetzt ist und regelmäßig die erste Garde unterstützt, wurde mit zunehmender Spieldauer zu einem immer wichtigeren Faktor für die HSG. Sieben ihrer insgesamt zehn Tore erzielte Nückel in der ersten Halbzeit und hatte damit maßgeblichen Anteil daran, dass Wesertal zur Pause mit 17:16 führte.

„Wir haben in der ersten Halbzeit ja zeitweise mit sechs Toren geführt. Einige Auswechslungen brachten aber einen Bruch in unser Spiel, trotzdem war die Pausenführung okay“, erklärte Herbold.

Der zweite Durchgang war anschließend komplett ausgeglichen. Wollrodes Sina Dieling sorgte mit ihrem Tor zum 18:17 (33.) für die erstmalige Führung der Gastgeberinnen. Danach entwickelte sich ein munteres Hin und Her, in dem Wollrode meist knapp führte. Das änderte sich erst wieder, als Wesertal einen Zwei-Tore-Lauf hinlegte und Tessa Herbold zum 23:22 einnetzte.

In der Schlussviertelstunde wechselten die Führungen und ein dramatisches Finish bahnte sich mehr und mehr an. Kurz vor dem Ende gerieten die Gäste in doppelte Unterzahl: Joleyn Martin musste für zwei Minuten vom Feld und auch Coach Herbold bekam eine Zeitstrafe aufbrummt.

Zu allem Überfluss brachte Yvonne Scherer Wollrode anschließend mit 30:29 (58.) in Front. Mit ihrem einzigen Treffer hatte kurz darauf allerdings Sophie Bonnet das letzte Wort.

Bitter: Mit der letzten Aktion des Spiels hätte die HSG sogar noch als Sieger vom Feld gehen können, die überragende Finja Nückel scheiterte mit ihrem Wurf aber am Pfosten. (Raphael Wieloch)

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