Nur Julius Knatz trifft für den FSV

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Zu wenig: Nur Julius Knatz (links) war für Wolfhagen erfolgreich. 

Mit dem vierten Sieg in Folge beim Kellerkind TSV Heiligenrode wollte der FSV Wolfhagen den Vormarsch Richtung Tabellenmittelfeld der Fußball-Gruppenliga fortsetzen und gleichzeitig den Vorsprung auf die direkte Abstiegszone vergrößern.Dieses Vorhaben blieb ein frommer Wunsch. Beim Schlusspfiff standen die Wolfhager mit leeren Händen da, sie hatten mit 1:2 (1:1) den Kürzeren gezogen.

FSV-Pressesprecher Klaus-Dieter Klingbeil: „Eine völlig unnötige Niederlage, beide Treffer hätten wir verhindern können.“

Die Wolfhager wurden kalt erwischt. Gespielt waren gerade einmal vier Minuten, da sahen sie sich durch Nils Kevin Kökert bereits im Hintertreffen.

Bis zur 25. Minute blieb Heiligenrode die spielbestimmende Mannschaft, hochkarätige Einschussmöglichkeiten konnten sich die Gastgeber jedoch nicht erarbeiten. Dann konnte sich Wolfhagen besser in Szene setzen, belohnte sich mit dem Ausgleich durch Julius Knatz (32.). Eine FSV-Pausenführung war möglich, doch Demetrio D’Agostino und Timo Wiegand verfehlten jeweils mit einem Freistoß knapp das Ziel.

Direkt nach dem Seitenwechsel hätten die Platzherren den Sack zumachen können, besaßen drei bis vier hundertprozentige Chancen.

Danach erarbeiteten sich die Wolfhager zwar optisch ein leichtes Plus, offenbarten jedoch ebenfalls mangelhafte Abschlussqualitäten.

Klingbeil: „Einmal spielte eine Portion Unvermögen mit, zum anderen fehlte aber auch das zum Erfolg notwendige Glück.“

Wie man eine Chance eiskalt und abgezockt verwertet, bekamen die Wolfhager dann von Christian Rümenap (72.) gezeigt, der für die erneute Platzherrenführung sorgte. Wolfhagen versuchte zwar das Blatt noch zu wenden, jedoch ohne fruchtbaren Erfolg.  zih

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