Reinhardswald und Ahnatal/Calden treten auswärts an

Nur die SHG hat Heimrech

Abschied: Zum letzten Mal wird Heiko Wellhausen gegen Korbach die HSG Reinhardswald betreuen. Archiv-Foto: Hofmeister

Hofgeismar – Am letzten Spieltag der Handball-Bezirksoberliga geht es für die drei heimischen Vertreter nur noch um einen guten Saisonabschluss. Die schwerste Aufgabe steht der HSG Reinhardswald beim Zweiten Korbach bevor. Lösbare Aufgaben haben dagegen Ahnatal/Calden und Hofgeismar/Grebenstein vor sich.

HSG Baunatal II - Ahnatal/Calden, Samstag, 16 Uhr, Hertingshausen. Mit dem 31:28-Heimsieg über Lohfelden/Vollmarshausen ist die HSG Ahnatal/Calden der stärkste der drei heimischen Bezirksoberligisten. Im letzten Spiel bei der HSG Baunatal II geht es nun darum, den momentanen vierten Platz gegenüber dem einen Punkt schlechteren Fünften Eintracht Baunatal II zu verteidigen. Caldens Gegner HSG Baunatal II verlor zuletzt mit 33:37 bei Zwehren/Kassel, ist aber in eigener Halle in der Regel stärker einzuschätzen. Auch wenn das Hinspiel nur 27:27 endete, sollte der personell etwas stärker besetzte Vierte das Spiel knapp für sich entscheiden können.

Korbach - Reinhardswald,Samstag, 18.30 Uhr, Kreissporthalle. Mit dem 31:27-Heimerfolg über den Letzten und Absteiger Bad Wildungen konnte sich die HSG Reinhardswald den neunten Platz sichern. Beim Zweiten TSV 1850/09 Korbach dürfte es sehr schwer werden, zu Punkten zu kommen. Im Hinspiel in eigener Halle bereitete die HSG dem Favoriten große Probleme und musste sich nur knapp mit 32:34 geschlagen geben. Auswärts wird es aber noch schwerer, zumal die Korbacher angesichts der bevorstehenden Aufstiegsrelegationsspiele gegen den Zweiten der Bezirksoberliga Melsungen-Fulda, Ost-Mosheim, die Spannung hochhalten werden.

Zudem haben sie noch Chancen auf die Meisterschaft, sollte die TG Wehlheiden in Zierenberg verlieren. Die TG ist zwar sportlich schon Meister, doch ihr werden drei Punkte abgezoen, weil sie das Schiri-Soll nicht erfüllen.

Die Reinhardswälder können hingegen im letzten Spiel unter ihrem alten Trainer Heiko Wellhausen ohne Druck in die Partie gehen.

Hofgeismar/Grebenstein - Waldau, Samstag, 18.30 Uhr, Kreissporthalle Hofgeismar. Eine insgesamt enttäuschende Rückrunde mit einem Sieg abschließen will die SHG Hofgeismar/Grebenstein, wenn sie sich in ihrem Heimspiel gegen den Tuspo Waldau von ihrem Publikum verabschiedet. Das wäre ein versöhnlicher Abschied und vielleicht könnte noch der Sprung auf Platz sechs klappen. Gerade auswärts sprang mit nur einem Sieg und einem Unentschieden einfach zu wenig heraus. Besser lief es da schon in eigener Halle, wo nur das Spiel gegen den Ersten Wehlheiden verloren ging. Die zahlreichen Abgänge nach dem Abstieg im vergangenen Sommer sowie immer wieder fehlende Stammspieler waren nicht zu kompensieren. Gegen den Vorletzten Waldau , sollte es noch einmal zu einem Sieg reichen. Dass es jedoch nicht leicht wird, zeigte bereits der knappe 26:25-Sieg aus dem Hinspiel.    zmw

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