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Kantersieg zum Saisonauftakt

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Von: Ralf Heere

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Spiel entschieden: Justin Schmidt (links) von der SG Obermeiser/Westuffeln feiert sein Tor zum 3:0. Die SG-Fans jubeln, die Dörnberger sind bedient.
Spiel entschieden: Justin Schmidt (links) von der SG Obermeiser/Westuffeln feiert sein Tor zum 3:0. Die SG-Fans jubeln, die Dörnberger sind bedient. © Ralf Heere

Westuffeln – Furios startete die SG Obermeiser/Westuffeln in die neue Saison der Fußball-Kreisoberliga mit einem 5:1 (1:0)-Erfolg gegen den FSV Dörnberg II. Hierzu Fragen und Antworten:

Wurde die Erwartungshaltung der SG-Anhänger erfüllt?

Mit dem Ergebnis schon, aber nicht mit dem gesamten Spiel. Da stimmten über weite Strecken die Abläufe noch nicht. Immerhin vier Neuzugänge hatte Trainer Christian Schäfer eingebaut. Drei Tore fielen in den letzten zehn Minuten – das Ergebnis täuscht also etwas über den gesamten Spielverlauf hinweg. So deutlich überlegen waren die Gastgeber nicht. Aber sie waren auch nicht komplett: Drei bis vier Spieler, die in der Vorsaison zur Stammformation gehörten, kommen noch dazu.

Wie schlug sich Dörnberg II?

Die Verbandsligareserve war defensiv eingestellt und hielt die favorisierte Spielgemeinschaft zunächst in Schach. Das Vorhaben, möglichst lange die Null zu halten, war aber nach 13 Minuten schon Makulatur. Marvin Schmidt hatte per Foulelfmeter getroffen. Bis dahin hatte die Elf des neuen Trainers Frank Schnegelsberg aber selbst schon eine gute Möglichkeit zur Führung, die SG-Keeper Sami Grebestein zunichtemachte. Weitere folgten kurz vor der Pause und zehn Minuten nach Wiederbeginn. Nach dem 2:0 von Felix Neutze (65.) ging es abwärts mit den Gästen und in der Schlussphase waren sie konditionell und in der Konzentration unterlegen. Das Ehrentor erzielte Nick Barthel in der 88. Minute.

Wie verlief der Einstand der Neuzugänge von Obermeiser/Westuffeln?

Besser geht es kaum. Bis auf Fabian Klinter, der eine solide Partie in der Abwehrkette spielte, trafen alle. Marvin Schmidt per Foulelfmeter, Bruder Justin zum 3:0 und gleich dreimal Felix Neutze. Der Neuzugang, bei Calden/Meimbressen spielte er größtenteils in der zweiten Mannschaft, stand mehrfach goldrichtig und legte somit einen Traumeinstand hin.

Was war mit Biedebach und Dietz?

Dieses Duo hatte ja in der Rückrunde bei der Verbandsligareserve für Furore gesorgt. Doch zum Auftakt der neuen Saison konnten sie sich selten in Szene setzen, weil die eigene Mannschaft auch nicht das Spiel machte, hingen sie meistens in der Luft und erfüllten mit Defensivaufgaben. (Ralf Heere)

Obermeiser/Westuffeln: Grebestein – Drews, Rother, Sommer, Klinter, Pfannkuche, M. Schmidt, Rüddenklau, Lindner, Bosse, Neutze.

Dörnberg II: Bergner – Engel, Müller, Gerk, Rudolph, Heckeroth. Schnegelsberg, Tripp, Bergmann, Biedebach, Dietz.

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