Wolfhagen kann gegen den Tabellendritten befreit aufspielen

Ohne Druck gegen E. Baunatal

Sieht seine Mannschaft als Außenseiter: Der Trainer des FSV Wolfhagen Eric Schibol.

Wolfhagen. Im letzten Saisonheimspiel der Fußball-Gruppenliga muss der FSV Wolfhagen am Samstag, 15.30 Uhr, noch einmal ein richtig dickes, dickes Brett bohren. Denn mit dem GSV Eintracht Baunatal läuft bei den Rot-Weißen der Tabellendritte auf, der sich noch Hoffnungen macht, im Aufstiegsrennen ein Wort mitzureden. Bei noch zwei anstehenden Spieltagen beträgt der Rückstand der Baunataler auf die direkt vor ihnen befindliche Relegationsberechtigung nur zwei Punkte, zur Tabellenspitze sind es vier.

FSV-Trainer Eric Schibol: „Unser Gegner, der sich am vergangenen Wochenende mit einem 9:0-Erfolg gegen Wichmannshausen richtig warm geschossen hat, ist also zum Sieg verdammt und wird alles daransetzen, aus eigener Kraft die Chance Höherklassigkeit doch noch zu verwirklichen.“

Schibol kann mit seiner Truppe, die in der Vorrunde in Großenritte sehr unglücklich mit 1:2 den Kürzeren zog, aber ohne Druck die Aufgabe angehen. Denn der FSV als Aufsteiger hat das eigene Ziel Klassenerhalt schon längst in trockene Tücher gewickelt. Schibol: „Wir sind trotz Heimvorteil natürlich Außenseiter, wollen uns aber ordentlich verkaufen und rechnen uns schon etwas aus.“ Und das trotz der momentanen „grenzwertigen“ personellen Situation. Fehlen wird definitiv Torjäger Ibrahim Chahrour (verletzt), Julian Pflüger (privat) und Alexander Rasch, der sich einen Kreuzbandriss zuzog und in diesem Jahr vermutlich nicht mehr zur Verfügung steht. Hinter dem Einsatz von Kamil Turan und Ali Harb muss Schibol ein ganz großes Fragezeichen setzen. (zih)

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