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Ohne Schrank ins Kreisduell

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Von: Ralf Heere

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Der Schrank in der Abwehr wird fehlen: Calden/Meimbressens Bastian Dittmar (rechts, hier gegen Dennis Kahl) kann gegen Grebenstein nicht mitwirken.
Der Schrank in der Abwehr wird fehlen: Calden/Meimbressens Bastian Dittmar (rechts, hier gegen Dennis Kahl) kann gegen Grebenstein nicht mitwirken. © Raphael Wieloch

Calden – Am Kirmeswochenende in Calden steht am Samstag ab 14.30 Uhr der Kaiserplatz im Mittelpunkt, denn dort steigt das prestigeträchtige Nachbarschaftsduell in der Fußball-Gruppenliga zwischen der SG Calden/Meimbressen und dem Tuspo Grebenstein. Schon beim 3:3 im Hinspiel kamen die Zuschauer auf ihre Kosten. Fragen und Antworten zu diesem Kreisduell:

Wie ist die Ausgangslage?

Sie spricht für ein sehr interessantes und offenes Derby. Einen Zähler sind beide nur voneinander getrennt. Wobei der Tuspo dann noch zwei Spiele in diesem Jahr hat und die Caldener nur noch eine Partie. Die Grebensteiner sind derzeit Fünfter, haben aber sogar noch die Chance, mit dem Tabellenzweiten KSV Hessen II gleichzuziehen.

Wie sind beide Teams in Form?

Calden/Meimbressen hat die Kurve mit zuletzt zwei Siegen wieder bekommen und sich auf Platz sieben verbessert. Der Tuspo ist in den vergangenen zehn Partien nur am Ausnahmeteam Reichensachsen gescheitert – die Formkurve zeigt eindeutig nach oben.

Wer wird fehlen?

„Mein Schrank“, antwortet SG-Trainer Altan Ersoy und spielt damit auf den rotgesperrten Bastian Dittmar an, den zweikampfstarken und auch torgefährlichen Abwehrspieler der SG. Beim Tuspo fällt Jannik Kleinschmidt noch länger aus, Budalic und Ungewickel sind wieder zurück. Trainer Maximilian Schäfer wird auch nicht da sein, er wird vom sportlichen Leiter Driton Mazrekaj vertreten, der auch schon das Trikot von Calden/Meimbressen trug.

Driton Mazrekaj
Driton Mazrekaj © Joachim Hofmeister

Warum kennen sich beide Mannschaften so gut?

Weil in beiden Lagern ein Umdenken in den letzten Jahren stattgefunden hat und nicht mehr so sehr auf Spieler aus dem Kasseler Umfeld gesetzt wird, sondern auf den eigenen Nachwuchs und der spielt ja seit einigen Jahren zusammen als JSG Calden/Grebenstein. Trotzdem wird am Samstag eine große Rivalität auf dem Platz herrschen. Für die Caldener geht es auch um ein zusätzliches Prestige, es ist wieder Kirmes im Cällischen und das motiviert zusätzlich.

Es lohnt sich, mal ein Blick auf die A-Junioren der JSG aus dem Jahr 2021 zu werfen. Dazu gehörten Bastian und Hannes Dittmar, Jan Mackewitz, Louis Siebert (verletzt) auf der einen sowie Timon Schmidt, Oliver Heckmann, Thore Janssen, Lukas Salomon, Julius Schmidt und Marvin Schmidt auf der anderen Seite, die letzte Woche im Kader der Senioren standen.

Was erwarten die Trainer?

Sie sind die großen Förderer dieser genannten jungen Talente. Caldens Altan Ersoy will ein gutes Spiel sehen, seine Jungs sollen darauf los spielen. Wie er Bastian Dittmar ersetzen kann, will Ersoy in der Trainingswoche testen.

„So Fußball spielen wie in den letzten Wochen“, das erhofft sich Tuspo-Coach Maximilian Schäfer. Calden/Meimbressen kann das auch, aber Schäfer erwartet eine kampfbetonte Partie und in der müssten sich vor allem die jungen Spieler beweisen. (Ralf Heere)

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