Fünf Gründe, warum Hoof/Sand/Wolfhagen gewinnt

Optimistisch ins Derby

Konzentriert und zuversichtlich: Der Trainer von Hoof/Sand/Wolfhagen, Chris Ludwig, rechnet sich im Derby gegen Kirchhof II durchaus Chancen auf den Sieg aus. Foto: Sommerlade

Wolfhagen – Nach dem fulminanten Sieg gegen Böddiger treten die Handballerinnen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen am Sonntag (Anpfiff: 18 Uhr) erneut zu einem Oberliga-Derby an.

   In der Schauenburghalle in Hoof empfängt die Sieben von Trainer Chris Ludwig die Reservemannschaft der SG Kirchof. Fünf Gründe, warum die Gastgeberinnen die Partie für sich entscheiden können.

1Derby-Team: „Wenn es so etwas gibt wie ein Derby-Team, dann ist die HSG ein solches.“ Das befand Chris Ludwig in seiner Vorschau auf die anstehende Begegnung und besann sich dabei auf die guten Leistungen, die seine Spielerinnen bei Nachbarschaftsduellen an den Tag legten. Die Bilanz kann sich sehen lassen. Zwei Siege gegen Böddiger und eine denkbar knappe Niederlage gegen den Sonntags-Gegner Kirchhof II. Das sollte Selbstvertrauen geben.

2Rache: Die sportliche Weisheit, wonach Rache der Leistung Flügel verleihen kann, wollen die Vereinigten nutzen, um sich für die unglückliche Niederlage im Hinspiel zu revanchieren. „Wir haben noch etwas gutzumachen und wollen dieses Vorhaben am Sonntag auch umsetzen“, sagt denn auch der HSG-Coach. Bleibt zu hoffen, dass seine Sieben die Rache als Antrieb für Kreativität und Schnelligkeit nutzen kann.

3Teamgeist:Alle für einen, einer für alle – so heißt es bei den Gastgeberinnen. Der Teamgeist ist bei der HSG besonders ausgeprägt. Die Mannschaft zieht an einem Strang und lässt sich auch durch Rückschläge nicht entmutigen. Dazu zählt die jüngste Verletzung von Karoline Happe, die sich im vergangenen Training eine Gehirnerschütterung zuzog. Beim Derby kann sie nicht dabei sein. Für diee HSG wird dies ein Grund mehr sein, trotz des Ausfalls einer wichtigen Spielerin hochmotiviert zu Werke zu gehen.

4Ausgangslage: Der Gegner steht unter Druck. Die SG ist relativ gut in die Saison gestartet und befand sich im oberen Tabellenfeld. Zuletzt strauchelte sie und befindet sich auf Rang sechs. Die HSG kann als Drittletzter befreit aufspielen und könnte davon profitieren, unterschätzt zu werden.

5Publikum: Die Zuschauerkulisse in der Schauenburghalle war zuletzt beispielhaft. Volle Ränge, viele treue Fans, lautstarke Anfeuerungsrufe und unbändiger Jubel bei jedem Tor der Gastgeberinnen – das sind richtig gute Voraussetzungen für einen erneuten Derbysieg.  zmw

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