Hombressen/Udenhausen verteidigt mit 3:0 die Tabellenspitze

OSC II macht das Spiel, SG die Tore

Jubel nach dem 2:0: Der Kapitän von Hombressen(Udenhausen), Nils Hofmeyer herzt Torschütze Oliver Speer. Links Nico Siebert, der das 1:0 erzielte. Foto: Rieß

Hombressen – Mit einem glücklichen 3:0 (1:0)-Heimsieg über den OSC Vellmar II verteidigte die SG Hombressen/Udenhausen die Tabellenspitze in der Fußball-Gruppenliga.

Unser Schnellcheck zum Spiel:

War es ein verdienter Sieg für die SG?

Nein. „Gerecht ist der Fußball nicht“, meinte der Trainer der Gäste Alfred Igel nach dem Abpfiff. Und auch Marco Siemers von der SG Hombressen/Udenhausen sprach von einem glücklichen Sieg seiner Elf.

Wie kam dann das 3:0 zustande?

Das Ergebnis spiegelt tatsächlich nicht den Spielverlauf wider. Die Gäste begannen druckvoll, hatten auch gute Einschusschancen. Doch die effektivere Elf stellten die Gastgeber. In der ersten Halbzeit hatte der Spitzenreiter eigentlich nur eine Torchance. Und die verwandelte er. Freistoß Nils Hofmeyer, Kopfballvorlage von Oliver Speer und Nico Siebert vollendete zum 1:0 (7.).

Gab die Führung der SG kein Selbstvertrauen?

Selbstbewusst war die SG durchaus, aber eben nicht gut. Die Spieler standen zu weit vom Ball entfernt, zogen in den Zweikämpfen meist den Kürzeren und spätestens der dritte Pass landete im Regelfall beim Gegner. So spielte sich das Geschehen vorwiegend in der Hälfte der SG ab. Der OSC machte das Spiel, aber er machte keine Tore.

Woran lag die Torflaute der Gäste?

Sie hat vor allem einen Namen: Marius Schaub. Der SG-Keeper musste sich mehr als einmal strecken, um die Null zu halten. Und auch die Abwehr um Kapitän Hofmeyer stand solide. Über ein Remis zur Pause hätte sich die SG dennoch nicht beschweren dürfen.

Lief es nach dem Seitenwechsel besser?

Jein. Der OSC machte weiter das Spiel. Aber immerhin kam Hombressen/Udenhausen nun öfter vor das gegnerische Tor. Doch auch Gerd Geschwind im Kasten der Vellmarer Reserve zeigte sein Können und hielt bei Schüssen von Siebert und Dominik Lohne seine Elf im Spiel.

Wann fiel die Entscheidung zu Gunsten der SG?

In den letzten fünf Minuten. Zunächst war es Oliver Speer, der mit einem strammen Schuss von der Strafraumecke auf 2:0 erhöhte (87.), dann machte Lohne drei Minuten später mit einem sehenswerten Rückzieher das 3:0 perfekt.

Was sagten die Trainer zum Spiel?

„Das ist gnadenlos. Ein Remis wäre dem Spielverlauf nach das Minimum. Und dann wirst du mit 0:2 gnadenlos bestraft“, sagte Igel. „Auch solche Spiele muss man mal gewinnen“, meinte ein erleichterter Siemers.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.