VERBANDSLIGA Aufsteiger Dörnberg feiert 2:0-Heimsieg gegen Türkgücü Kassel

Kemper lässt FSV jubeln

Der passt: Dörnbergs Torjäger Pascal Kemper lässt Türkgücü-Schlussmann Lukas Perzel keine Abwehrchance und trifft zum 1:0. Am Ende behielten die Dörnberger mit 2:0 die Nase vorne.
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Der passt: Dörnbergs Torjäger Pascal Kemper lässt Türkgücü-Schlussmann Lukas Perzel keine Abwehrchance und trifft zum 1:0. Am Ende behielten die Dörnberger mit 2:0 die Nase vorne.

Der erste Sieg im neuen Terrain ist unter Dach und Fach. Der in die Fußball-Verbandsliga aufgestiegene FSV Dörnberg erkämpfte sich im ersten Heimspiel der neuen Saison am heimischen Berg gegen den SV Türkgücü Kassel einen 2:0 (0:0)-Erfolg .

Dörnberg –Bis die drei Punkte aber eingetütet werden konnten, durchlebten die Spieler auf dem Kunstrasen wie auch die 230 Zuschauer aus beiden Lagern ein Wechselbad der Gefühle. Nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch auf den Rängen. Kurz vor dem Pausenpfiff bahnte sich dort, ein Handgemenge an. Dörnbergs Ordnungshüter, allen voran Vorsitzender Frank Dauber hatten die prekäre Situation aber schnell im Griff, erteilten dem Rädelsführer, vermutlich einem Anhängern der Gäste, Platzverweis. Während dieser Aktion hatte Schiedsrichter Christoph Hein die Partie gut fünf Minuten lang unterbrochen.

Damit aber noch nicht genug. Kurz vor dem Schlusspfiff erneut Randale auf den Rängen. Mittendrin wieder die Person, der man schon Platzverweis erteilt hatte. Auch dieses Scharmützel hatten die Dörnberger schnell im Griff.

Gespielt wurde natürlich auch, wobei sich beide Mannschaften nichts schenkten. Bis zur Pausenerfrischung konnte sich keine Elf entscheidende Vorteile erarbeiten, auch nennenswerte Chancen blieben bis auf zwei Ausnahme hüben wie drüben Mangelware. Die Ausnahmen: Einen strammen Schuss des Dörnbergers Pascal Kemper (5.) konnte Gästetorhüter Lukas Perzel nur nach vorne abprallen lassen. Direkt vor die Füße von Florian Müller. Der fackelte nicht lange, zog ab, fand aber in Perzel seinen Meister. Nichts wars mit der frühen Führung. fand. Die zweite FSV-Topmöglichkeit hatte Sebastian Plettenberg (45.), der jedoch ebenfalls an Keeper Perzel verzweifelte.

Unschön die Aktion des Ex-Dörnbergers Melih Bingül, der Dennis Dauber rüde von den Beinen holte, Glück hatte, dass er dafür nur den gelben Karton sah.

Auch nach dem Seitenwechsel lieferten sich beide Mannschaften einen intensiven Schlagabtausch mit vielen Nickelichkeiten. Deutlich härter war die Attacke von Onur Böyükata (50.) gegen Florian Müller. Dafür sah der türkische Sportkamerad vom Schiedsrichter die Rote Karte und konnte vorzeitig zum Duschen gehen.

Bis in die Schlussphase merkte man aber nicht, dass die Dörnberger in personeller Überzahl spielten. Türkgücü versuchte immer wieder mit viel Druck zum Erfolg zu kommen. Doch entweder hatten sie ihr Schussvisier falsch justiert, oder bissen sich ein um das andere Mal in der solide stehenden FSV-Abwehr fest.

Dagegen produzierte die Platzherrenoffensive die gleichen Mängel, die schon beim Spiel in Ehrenberg kritisiert wurden. Der alles entscheidende letzte Pass in die Spitze wollte einfach nicht gelingen. Bis kurz vor Schluss. Da ließ Dennis Dauber sein Können aufblitzen, servierte den Ball dem mitgelaufenen Pascal Kemper (85.), der nur noch einzuschieben brauchte. Gleiches Bild kurze Zeit später, nur wurde Kemper diesmal von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß nutze Rico Lotzgeselle (90.+1) zum 2:0.

(Reinhard Michl)

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