Hombressen/Udenhausen fährt nach Johannesberg

Personell angeschlagen zum Spitzenreiter

Fallen voraussichtlich aus: Oliver Speer, Dominik Lohne und Christoph Geule können ve rmutlich beim Spitzenreiter Johannesberg nicht für Hombressen/Udenhausen spielen. Fotos: Hofmeister/Rieß

Hombressen/Udenhausen – Zweimal auswärts muss die SG Hombressen/Udenhausen noch in der Vorrunde der Fußball-Verbandsliga antreten.

Das erste dieser beiden Spiele führt den Aufsteiger am Sonntag (15 Uhr) wieder nach Fulda und zwar zum neuen Tabellenführer SG Johannesberg.

Sollte die Elf aus dem Reinhardswald zum vierten Mal in Folge unbesiegt blieben, dann wäre ihr eine faustdicke Überraschung gelungen. Denn die Johannesberger sind mächtig in Fahrt nach zuletzt vier Siegen in Folge und für die Elf von Trainer Karamatic ist diese Partie der Aufgalopp zu drei folgenden Spielen gegen Top-Teams der Liga. Aber so wie der bisherige Saisonverlauf des Spitzenreiters war, ist im am ehesten daheim beizukommen, denn die bisher einzigen beiden Saisonniederlagen kassierten sie auf dem Sportplatz in Johannesberg (gegen Fliedenund Barockstadt II).

Nur, wie das die Reinhardswald-Vereinigten anstellen sollen, bereitet ihrem Trainer Marco Siemers mehr denn je Kopfzerbrechen. Personell wird es immer enger, zu den bekannten Langzeitverletzten gesellten sich jetzt auch noch Oliver Speer, der gegen Sandershausen früh ausgewechselt werden musste und Torjäger Dominik Lohne, der mit einer Oberschenkelverletzung im letzten Spiel auf die Zähne biss und sogar noch den Siegtreffer erzielte. Ebenfalls fehlen wird Christoph Geule.

„Wir müssen von unserer positiven Stimmung zehren“, will Siemers seiner Elf mit auf dem Weg geben, dass sie sich auf dieses Spiel gegen so einen starken Gegner freuen sollte. Zu verlieren gebe es gar nichts am Sonntag, fügt Siemers hinzu. Dass in Fulda eine defensiv eingestellte Gastmannschaft auflaufen wird liegt wohl auch in der Natur der Sache. Hier gilt es, so der Coach, so lange wie möglich die Null zu halten. Für Lohne wird Lennart Carrier in die Sturmspitze rücken und der kann sein Talent gegen abgezockte Verteidiger unter Beweis stellen. Auch für den 18-Jährigen gilt, dass er nichts zu verlieren hat. Gegen den Spitzenreuiter kann er, wie alle anderen, nur positiv überraschen.

Gegner Johannesberg hat nur in einem Spiel keinen Treffer erzielt, aber auch noch keinmal mit mehr als drei Toren Unterschied gewonnen. Das ist ein Gradmesser für Hombressen/Udenhausen.

Froh ist der Trainer des Aufsteigers über das Polster von fünf Punkten zu den Abstiegsrängen, denn bis zur Winterpause warten noch einige Kaliber auf den Tabellenzwölften. Am Wochenende darauf geht es nach Bad Soden. Diese SG steht auf Platz sechs und auch das wird ein schwerer Brocken. Denn auffallend bei Hombressen/Udenhausen ist, dass sie gegen die ersten Neun der Tabelle keinen Punkt holte.  zyh

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