Caldens A-Junioren 2:1 im ersten Pflichtspiel 2021

Pokaltriumph zum Abschied

Siegertypen: Die A-Junioren von Calden/Grebenstein/Hombressen/Udenhausen bejubeln ihren 2:1-Erfolg. Links (knieend) Trainer Ralf Harbusch.
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Siegertypen: Die A-Junioren von Calden/Grebenstein/Hombressen/Udenhausen bejubeln ihren 2:1-Erfolg. Links (knieend) Trainer Ralf Harbusch.

Immenhausen – Endlich wieder Fußball. In Immenhausen kehrte das Gefühl von Normalität zurück. Im ersten Pflichtspiel des Jahres setzten sich die A-Junioren der JSG Calden/Grebenstein/Hombressen/Udenhausen gegen den FSV Wolfhagen durch. Das Kreispokalfinale 20/21 endete vor 170 Zuschauern 2:1 (0:1). Fragen und Antworten zum Endspiel.

Wie waren die äußeren Bedingungen?

Es herrschte gutes Fußballwetter. Nahezu strahlend blauer Himmel, die Sonne lachte, Bratwürstchen-Duft lag in der Luft. Die Besucher am Rande des Kunstrasenplatzes waren bestens gelaunt, alle hatten einfach Lust, mal wieder ein Fußballspiel live erleben zu dürfen.

War das Einlassprodezere kompliziert?

Nein. 15 freiwillige Helfer der TSV Immenhausen sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Besucher mussten sich per Luca-App registrieren oder händisch einen Zettel ausfüllen. Es gab keine Abstandsregeln, keine Maskenpflicht.

Wie war die Stimmung unter den Spielern?

Nach rund acht Monaten ohne Fußball waren beide Mannschaften heiß auf das Endspiel. So heiß, dass sie bei einem Unentschieden sogar 30 Minuten Verlängerung spielen wollten und ein zunächst vereinbartes Elfmeterschießen ablehnten, obwohl sie zuvor kaum trainiert hatten.

War es ein hitziges Kreispokalfinale?

Beiden Mannschaften merkte man die lange Pause deutlich an. Hüben wie drüben gab es vor allem in der ersten Halbzeit viele technische Fehler. Kurz vor dem Ende blieb der eine oder andere Spieler mit Wadenkrämpfen am Boden liegen.

Wie war das Spiel?

In der Schlussphase auf jeden Fall spannend. Nach dem Tor von Hasim Latifi in der 85. Minute, das an den Goretzka-Treffer gegen Ungarn erinnerte, berannten die Wolfhager das gegnerische Tor. Ohne Erfolg. Der FSV hatte Spiel und Gegner in der ersten Hälfte klar im Griff und ging verdient mit 1:0 in die Pause. Paul Degenhardt hatte für den FSV getroffen (29.). Nach dem Seitenwechsel ging die JSG ein höheres Tempo. Der schnelle Louis Rüdiger wurde Mitte der zweiten Hälfte im Wolfhager Strafraum zu Fall gebracht. Den Elfmeter verwandelte Marvin Schmidt zum 1:1.

Ist das Ergebnis gerecht?

Ja, das muss man so sagen. Calden/Grebenstein/Hombressen/Udenhausen hatte in der zweiten Halbzeit gute Chancen, das Ergebnis deutlicher zu gestalten.

Gab es einen Aufreger?

Aus Wolfhager Sicht war der Elfmeterpfiff von Maurice Braun (Immenhausen) fragwürdig. Unumstritten wohl aber die Rote Karte für FSV-Betreuer Rüdiger Koch. Er soll einen der beiden Linienrichter beleidigt haben (79.).

Wer war der große Gewinner der Partie?

Ralf Harbusch. Einen schöneren Abschied hätte sich der JSG-Coach gewiss nicht vorstellen können. Jubelnd und mit Tränen in den Augen stemmte der Grebensteiner den Pokal in die Luft und feierte mit seiner Mannschaft die Titelveteidigung. Nach 31 Jahren Trainertätigigkeit sagte Harbusch am Samstag „Tschüss“.

(Joachim Hofmeister)

Zweikampf: Kevin Herold bedrängt Caldens Hannes Dittmar (links).

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