Dörnberg und Willingen trennen sich 2:2

Punktgewinn nach 0:2-Rückstand

Kopfball: Pascal Kemper hat gegen seinen Willinger Bewacher Matthias Bott das Nachsehen.
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Kopfball: Pascal Kemper hat gegen seinen Willinger Bewacher Matthias Bott das Nachsehen.

Lange Zeit sah es nach einer erneuten Niederlage für den Fußball-Verbandsligisten FSV Dörnberg aus, doch am Ende gab es gegen den SC Willingen noch ein 2:2 (0:1).

Dörnberg - Die von Trainer Matthias Weise immer wieder angesprochenen Fehler blieben auch gegen die Upländer nicht aus. Als die Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone bekam, fiel nach einer Flanke auf den langen Pfosten das 0:1 durch einen Kopfball von Yasin Dogan (19.). Der FSV hatte danach Möglichkeiten auf den Ausgleich, konnte sie aber nicht nutzen. So verfehlte der auf der rechten Strafraumseite freigespielte Pascal Kemper das kurze Eck (28.).

Eine weitere Chance ergab sich, als Lotzgeselle von der Grundlinie in den Strafraum passte und sich Toni Dombai gekonnt um seinen Gegenspieler drehte, aber Kemper den Ball über das Tor setzte. Kurz vor der Pause sprang Timo Dauber im Strafraum der Ball etwas zu weit vom Fuß. Trotz dieser Chancen zeigte sich Weise mit dem Spiel seiner Mannschaft nicht zufrieden: „Wir haben vogelwild gespielt. Die Lücke im Mittelfeld war viel zu groß.“ In der zweiten Hälfte war Weise mit der taktischen Disziplin seiner Elf deutlich zufriedener, auch wenn recht früh der nächste Rückschlag folgte. Nach einem Diagonalball von Jan Henrik Vogel auf die rechte Strafraumseite traf Jonathan Vach zum 0:2 in die lange Ecke (54.). Danach zogen sich die Gäste zurück und lauerten auf Konter.

Die Gastgeber fanden lange nicht die Mittel, sich Chancen herauszuspielen. Sie zeigten aber Moral und wurden dafür belohnt. Als Gästetorhüter Yannick Wilke den Ball verpasste, spielte Dennis Dauber das Leder in die Mitte, wo Kemper vor seinem Gegenspieler zum 1:2 traf (75.). Dieser Treffer gab neues Selbstvertrauen. Kemper zwang wenig später Wilke zu einer Glanzparade (80.). Nach einem weiteren Pass auf die rechte Strafraumseite spielte Dennis Dauber wieder in die Mitte, wo diesmal Lotzgeselle zum 2:2-Endstand traf (86.). (Michael Wepler)

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