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Fortuna kommt nach Vaake

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Von: Michael Wepler

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Traf doppelt bei der Auftaktniederlage: Der Torinstinkt von Reinhardshagens Gianluca Marino (rechts) wird auch gegen die Fortuna gefragt sein.
Traf doppelt bei der Auftaktniederlage: Der Torinstinkt von Reinhardshagens Gianluca Marino (rechts) wird auch gegen die Fortuna gefragt sein. © Raphael Wieloch

Reinhardshagen – Auf dem frisch renovierten Ahlesportplatz in Vaake bestreitet der Fußball-Gruppenligist SG Reinhardshagen sein erstes Heimspiel der neuen Saison. Gegner wird der Neuling Fortuna Kassel sein.

Nach der klaren 2:6-Niederlage im ersten Spiel beim Aufstiegsfavoriten Hessen Kassel II wird es nun ein Spiel gegen einen Gegner auf Augenhöhe, gegen den vor eigenem Publikum und nach mehr als einjähriger Pause mal wieder in Vaake möglichst gepunktet werden sollte. Allerdings kommt mit der Fortuna ein selbstbewusster Aufsteiger, der Meister in der starken Kreisoberliga Kassel wurde und sein Auftaktspiel gegen den Lokalrivalen VfL Kassel mit 3:1 gewinnen konnte.

Spielertrainer Jan-Niklas Hanske sammelte bereits Hessenligaerfahrung bei Hessen Kassel und dem KSV Baunatal. Mit dem Ex-Immenhäuser Erdinc Güney und dem früheren Grebensteiner Till Mescher spielen noch zwei im Kreis Hofgeismar bekannte Gesichter mit. Ansonsten ist der Gegner für SG-Trainer Patrick Fraahs ein unbeschriebenes Blatt. Daher richtet sich der Blick eher auf das eigene Spiel. War der Achte der Vorsaison in der Vorwoche als klarer Außenseiter in die Partie beim KSV gegangen und die Niederlage einkalkuliert, ist der Druck, auf eigenem Platz gegen den Aufsteiger zu spielen, ein anderer.

Immerhin konnte in der Vorwoche Angreifer Gianluca Marino mit zwei sehenswerten Treffern Selbstvertrauen sammeln. Ärgerlich waren für Fraahs hingegen die letzten beiden Gegentreffer in der Schlussphase: „Die dürfen eigentlich nicht passieren. Ein 2:4 hätte sich mit unserer ersatzgeschwächten Mannschaft schon deutlich besser angefühlt.“

Was die Personallage betrifft, sieht es gegen die Fortunen wieder besser aus, denn mit Torhüter Marius Becker und den Mittelfeldspielern Ole Bertelmann, Rickard Nemeth und Mario Ivandic kehren vier Stammkräfte zurück. (Michael Wepler)

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