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„Blamiert haben wir uns jedenfalls nicht“

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Von: Ralf Heere

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Fokussiert: Reinhardshagens Mirko Hamel (rechts) und Kevin Zeidler im Zweikampf.
Fokussiert: Reinhardshagens Mirko Hamel (rechts) und Kevin Zeidler im Zweikampf. © Ralf Heere

Vaake – Nicht unerwartet musste die SG Reinhardshagen in der Fußball-Gruppenliga eine 0:3 (0:3)-Niederlage gegen den Tabellenzweiten KSV Hessen Kassel II hinnehmen. Da gab es nichts zu beschönigen, die Elf von Trainer Patrick Fraahs war insgesamt chancenlos.

Im Prinzip war mit den beiden frühen Gegentoren nach zehn Minuten der Käse schon gegessen. Aber da gab es doch eine Auffälligkeit: Denn die Abwehrspieler, einschließlich Schlussmann Marius Becker, hatten augenscheinlich Probleme mit der ungewohnt tief stehenden Sonne. Die Auswahl der Spielhälfte hätte vielleicht anders herum entschieden werden sollen. Dann stand die Defensive der Spielgemeinschaft nicht so tief, wie es von Trainer Patrick Fraahs eigentlich gefordert worden war.

So hatten die Kasseler, sehr stark am Ball und kombinationssicher, in der Anfangsphase leichtes Spiel. Becker und Rickard Nemeth gingen nicht energisch dazwischen und Lennart Rose konnte ungehindert zum 0:1 in der zweiten Minute einköpfen. Das zweite Tor der Junglöwen war stark gemacht durch Kevin Tallon Zeidler, der mit dem Außenrist in die lange Ecke traf – da waren erst acht Spielminuten vorüber. Rose traf noch einmal ans Außennetz des SG-Tores. In der 20. Minute folgte schon das 0:3 von Jonas Krohne, dem Ex-Spieler von Hombressen/Udenhausen. Hier konnte Becker vorher noch einen Schuss abwehren, aber dann hatten die SG-Abwehrspieler wieder keine Orientierung, Krohne konnte ungehindert in die Mitte einnetzen.

Es sah bis dahin wahrlich nach einer richtigen Klatsche aus. Aber die Gastgeber machten dann das, was sie von Anfang an hätten machen sollten, vielleicht auch dadurch möglich, dass der KSV II einen Gang zurückschaltete. Eine Torchance hatte die SG zumindest. Sören Schuldes zielte bei einem Freistoß aber zu mittig.

Ab des zweiten Abschnitts der ersten Hälfte stand die Weserelf wesentlich sicherer in der Defensive und so gab es kaum noch Großchancen für den Tabellenzweiten. Allerdings auch keine für die Fraahs-Schützlinge. Mal ein Schuss von Gian-Luca Marino aus spitzem Winkel neben das Tor – das war’s dann. „Blamiert haben wir uns jedenfalls nicht“, meinte SG-Pressesprecher Rickard Nemeth. (Ralf Heere)

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