Der Tabellenzweite kommt zur HSG

Reinhardswald empfängt Favorit Waldau

Immer für ein Tor gut: Sarah-Isabell Löber warf zuletzt geegen die SVH Kassel drei Tore. Archiv-Foto: Rie ß

Hofgeismar – Ein Spitzenteam und zwei Kellerkinder sind die Gegner der heimischen Mannschaften in der Frauenhandball-Bezirksoberliga. Die HSG Reinhardswald empfängt den Zweiten Tuspo Waldau, die SHG Hofgeismar/Grebenstein tritt beim Vorletzten HSG Fuldatal/Wolfsanger an und das Spiel des Letzten HSG Wesertal II beim Drittletzten TSG Bad Wilhelmshöhe.

Reinhardswald - Waldau, Samstag, 17.30 Uhr, Trendelburg. Mit einem der Anwärter auf den Aufstieg in die Landesliga bekommt es die HSG Reinhardswald mit dem Tuspo Waldau zu tun. Der Tabellenzweite feierte am letzten Wochenende einen souveränen Sieg im Stadtderby gegen Wilhelmshöhe, musste sich aber auch schon einmal geschlagen geben. Das dürfte ein Ansporn für die Reinhardswälderinnen sein, gerade in eigener Halle dem Favoriten einen großen Kampf zu liefern und ihm das Siegen so schwer wie möglich machen zu wollen.

In der Vorwoche kassierte die HSG beim SVH Kassel mit 20:24 die dritte Niederlage im vierten Spiel, zeigte aber eine kämpferisch überzeugende Leistung und blieb lange Zeit auf Schlagdistanz. Gelingt es, die Leistung aus diesem Spiel noch zu steigern und erwischt Waldau einen schwächeren Tag, ist durchaus eine Überraschung möglich.

Fuldatal/Wolfsanger - Hofgeismar/Grebenstein, Sonntag, 16 Uhr, Ihringshausen.Den momentanen Mittelplatz festigen will die SHG Hofgeismar/Grebenstein mit einem Punktgewinn bei der HSG Fuldatal/Wolfsanger. Dort gab es in der Vorsaison nichts zu holen, doch gibt der Verlauf der ersten vier Spiele durchaus zu Hoffnungen Anlass. Zwar musste sich die SHG zuletzt in Bad Wildungen mit 24:26 geschlagen geben, hinterließ aber erneut einen guten Eindruck und durfte lange von einem Punktgewinn träumen. Fuldatal/Wolfsanger liegt zwei Punkte hinter der SHG an vorletzter Stelle und verlor zuletzt beim Absteiger Heiligenrode mit 19:27. Mit einem Sieg kann die HSG nach Punkten mit der SHG gleichziehen. Diese kann sich aber berechtigte Hoffnungen auf etwas Zählbares machen, wenn sie an ihre bisherigen Leistungen anknüpft.

Bad Wilhelmshöhe - Wesertal II, Sonntag, 17.45 Uhr. Der guten Form aus der Rückrunde der Vorsaison läuft die HSG Wesertal II im Moment weit hinterher. Zuletzt lief das Heimspiel gegen Zwehren/Kassel mit einer unerwarteten 22:30-Niederlage sehr enttäuschend. Nun steht für das Schlusslicht das Spiel bei der TSG Bad Wilhelmshöhe an. Zwar haben die Wilhelmshöherinnen als Drittletzte auch nur einen Punkt mehr auf dem Konto und bekamen in der Vorwoche eine 18:30-Packung in Waldau, doch müssen sich die Wesertalerinnen gegenüber dem letzten Spiel steigern, wollen sie ein Erfolgserlebnis feiern.  zmw

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