Wesertal II  spielt zu Hause, SHG-Frauen auswärts

Reinhardswald fährt mit neuem Mut zum SVH

Wurfstark: Pia Kompa traf beim 25:17-Sieg vergangenes Wochenende sieben Mal. Ähnlich zielsicher will sich die Reinhardswalderin auch gegen den SVH zeigen. Foto: Hofmesiter

Hofgeismar – Am vierten Spieltag der Frauenhandball-Bezirksoberliga warten schwere, aber durchaus machbare Aufgaben auf die drei heimischen Vertreter SHG Hofgeismar/Grebenstein, die HSG Reinhardswald und die HSG Wesertal II.

Wesertal II - Zwehren/Kassel, Samstag, 15 Uhr, Oedelsheim. Auf den ersten Sieg hofft die HSG Wesertal II, wenn sie in ihrem vierten Spiel die HSG Zwehren/Kassel empfängt. In der Vorsaison konnte sie sich vor den Zwehrenerinnen platzieren. Diese überraschten in der Vorwoche nach den Auftaktniederlagen gegen Ederbergland und beim SVH Kassel mit dem 24:23-Heimsieg über den Stadtrivalen Waldau, der nach dem Abstieg aus der Landesliga zu den Favoriten zählt.

Gegen diesen Gegner muss sich die HSG-Zweite gegenüber der letzten Niederlage bei Hofgeismar/Grebenstein steigern und möglichst an die Leistung aus dem ersten Heimspiel gegen Bad Wildungen II anknüpfen, als ein Unentschieden gelang.

SVH Kassel - Reinhardswald, Samstag, 15.30 Uhr, Sporthalle Harleshausen.Das Spiel des SVH Kassel gegen die HSG Reinhardswald ist das Duell des Vierten gegen den Dritten der Vorsaison. Nach drei Spieltagen liegen die Harleshäuserinnen wieder an vierter Stelle, nachdem sie die Stadtderbys gegen Zwehren/Kassel und zuletzt in Wilhelmshöhe überzeugend gewinnen konnten. Die Mannschaft ist zu einem großen Teil zusammen geblieben. Beim 27:21 in Wilhelmshöhe überzeugten besonders die Torhüterinnen Franziska Brückmann und Rada Alymova sowie auf dem Feld die Haupttorschützin Cornelia Seyfarth.

Dagegen liegen die Reinhardswälderinnen nach einem Sieg und zwei Niederlagen noch etwas zurück. Der überzeugende 25:17-Heimerfolg im letzten Spiel gegen Ederbergland dürfte jedoch Auftrieb für diese schwere Aufgabe geben. Schafft es die HSG, an die letzte Leistung anzuknüpfen, dürfte es auf eine offene Partie hinauslaufen.

Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim II - Hofgeismar/Grebenstein, Samstag, 18 Uhr, Bergheim.Mit einem positiven Gefühl kann die SHG Hofgeismar/Grebenstein in das schwere Auswärtsspiel bei der HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim II gehen. Bei dem im Vorfeld hoch gehandelten Aufsteiger kann die SHG ohne großen Druck aufspielen und vielleicht wieder positiv überraschen. Das gelang dem Letzten der beiden zurückliegenden Spielzeiten in den ersten drei Spielen bereits schon zweimal mit dem Sieg beim SVH Kassel und dem 16:13-Heimerfolg im letzten Spiel gegen Wesertal II sollten das Selbstvertrauen deutlich gestärkt haben. Warum soll dies nicht auch bei den Wildungerinnen gelingen.

Entscheidend dürfte es sein, dass schnelle Spiel dieser sehr jungen Mannschaft zu unterbinden. Diese liegen mit 3:3 Punkten hinter der SHG, feierten am letzten Wochenende aber einen hohen 36:23-Erfolg bei Fuldatal/Wolfsanger.  zmw

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