Tabellenvierte hofft beim Dritten auf Punktgewinn

Reinhardswald fährt selbstbewusst nach Baunatal

Gute Würfe gefragt: Die SHG Hofgeismar/Grebenstein, hier Annika Grede muss ihre Torausbeute verbessern, wenn sie gegen die SVH Kassel gewinnen will. Foto: Rieß

Hofgeismar – Hält der Aufschwung der HSG Reinhardswald in der Frauenhandball-Bezirksoberliga auch beim Dritten HSG Baunatal an? Am Sonntag Abend wird es sich ab 17 Uhr zeigen. Die beiden anderen heimischen Vertreter in der Liga, die SHG Hofgeismar/Grebenstein und die HSG Wesertal II haben Heimrecht und wollen zum Start der Rückrunde vor eigenem Publikum Punkte für den Klassenerhalt einfahren.

Hofgeismar/Grebenstein - SVH Kassel,Samstag, 16 Uhr, Kreissporthalle Grebenstein. Für die SHG Hofgeismar/Grebenstein wird es langsam wieder Zeit zu punkten. Zwar schloss sie die Hinrunde auf einem erfreulichen achten Platz ab, doch gingen die letzten vier Spiele verloren und der Vorsprung auf den Vorletzten beträgt nur noch zwei Punkte. In der Vorwoche offenbarte die SHG bei der 17:19-Niederlage bei Ederbergland erneut Schwächen in der Offensive. Im Heimspiel gegen den SVH Kassel muss sich die SHG im Angriffsspiel und im Torabschluss steigern. Gelingt dies, ist vielleicht eine weitere Überraschung wie beim 18:17-Erfolg im Hinspiel möglich. Die Harleshäuserinnen konnten in der Vorwoche einen klaren 33:26-Heimsieg über Bad Wildungen II feiern.

Wesertal II - Fuldatal/Wolfsanger, Sonntag, 15 Uhr, Lippoldsberg. Mit reichlich Selbstvertrauen geht die HSG Wesertal II in ihr Heimspiel gegen die HSG Fuldatal/Wolfsanger. Zwar ging das erste Spiel des Jahres in Waldau mit 27:30 verloren, doch war die Leistung mehr als ansprechend. Immerhin fehlten beim Tabellenführer nur wenige Minuten zu einer echten Überraschung. Das Spiel hat gezeigt, dass in der Mannschaft mehr steckt als ihre bisherige Punktausbeute.

Allerdings ist die Ausgangslage vor dem nächsten Spiel eine andere, zumal gegen das Schlusslicht zwei Punkte fest eingeplant sind. Fuldatal/Wolfsanger hielt sich in der Vorwoche bei Reinhardswald eine Halbzeit sehr achtbar, brach aber nach der Pause ein.

Gelingt es den Wesertalerinnen, ihre Leistung der Vorwoche zu wiederholen, hat sie beste Chancen, sich für die knappe 23:24-Niederlage aus dem Hinspiel zu revanchieren. Es war der einzige Sieg der Fuldatalerinnen und die Wesertalerinnen sind daher besonders motiviert.

HSG Baunatal - Reinhardswald, Sonntag, 17 Uhr, Hertingshausen. Kann die HSG Reinhardswald auch gegen ein Spitzenteam der Liga punkten? Diese Frage wird sich im Spiel beim Dritten HSG Baunatal beantworten. Im Hinspiel in eigener Halle konnten die Reinhardswälderinnen dem Mitfavoriten nicht Paroli bieten. Nach zuletzt sechs Siegen in Folge und der Verbesserung auf den vierten Platz geht Reinhardswald selbstbewusst in die Partie. Zwar liegt die Favoritenrolle bei Baunatal, doch hat die HSG nur wenig zu verlieren und kann diese Partie als eine Herausforderung betrachten. Der Jahresauftakt gelang mit dem klaren 34:21-Heimerfolg über das Schlusslicht Fuldatal/Wolfsanger. Dabei konnte sich die Mannschaft in der zweiten Halbzeit steigern und schnell davonziehen. Baunatal ist natürlich an deutlich spielstärkerer Gegner, der auch Favorit in diesem Spiel ist. Ein Vorteil könnte darin liegen, dass diese Mannschaft in der Vorwoche noch nicht gespielt hat und vielleicht den gewohnten Rhythmus noch nicht gefunden hat. Für die Reinhardswälderinnen wird es darum gehen, das Spiel so lange wie möglich offen zu gestalten.  

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