HSG-Handballerinnen schlagen Bad Wildungen II

Reinhardswald im Aufwärtstrend

Starke Leistung: Annika Grede, hier in der Deckung, warf gegen Wilhelmshöhe vier Tore für die SHG Hofgeismar/Grebenstein. Archiv-Foto: Hofmeister

Hofgeismar – Zwei Siege und eine Niederlage gab es aus heimischer Sicht in der Frauenhandball-Bezirksoberliga. Dabei besiegte Reinhardswald den starken Aufsteiger Bad Wildungen II und Hofgeismar/Grebenstein konnte beim Schlusslicht Wilhelmhöhe gewinnen. Sehr achtbar schlug sich Wesertal II beim Spitzenreiter HSG Baunatal.

HSG Baunatal - Wesertal 24:21 (13:11). Die Voraussetzungen vor dem Spiel beim Ersten HSG Baunatal waren für die HSG Wesertal II denkbar ungünstig, denn es fehlten vier Stammspielerinnen und die beiden Torhüterinnen. So kam Nachwuchsspielerin Marie Götze zu ihrem ersten Einsatz und zeigte eine gute Leistung.

Trotz dieser ungünstigen Voraussetzungen lieferten die Gäste dem Favoriten einen offenen Schlagabtausch. Sie konnten bis zum 7:6 eine knappe Führung halten. Fünf schwache Minuten mit mehreren technischen Fehlern und Fehlwürfen, führten aber dazu, dass Baunatal auf 12:7 wegzog. Der HSG gelang es aber bis zur Pause auf 11:13 zu verkürzen. Auch in der zweiten Hälfte hielten die Wesertalerinnen sehr gut mit und konnten durch Clara Przyludzki auf 16:15 verkürzen. Drei Minuten vor Schluss, beim Stand von 21:23 hatten die Gäste die Chance auf den Anschluss, doch es blieb beim Versuch und im Gegenzug erzielte Baunatal das 24:21.

Wesertal II:Götze - Kira Köster (2), Cohaus, P. Schilke (3), C. Przyludzki (8), Betker (1), Eckert, Al Sabsabi (1), Borchert (1), Meth (5/4).

Reinhardswald - Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim II 27:24 (15:10). Die HSG Reinhardswald hat ihren Aufwärtstrend mit dem 27:24-Heimerfolg über den Vierten HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim II untermauert. Nach einem 2:5-Rückstand waren die Gastgeberinnen aber richtig im Spiel und drehten den Rückstand zu einer 7:5-Führung. Die Wildungerinnen konnten zunächst zum 8:8 ausgleichen, doch Reinhardswald legte wenig später wieder zwei Tore vor. In einer starken Schlussphase vor der Pause konnten Stefanie Heuer, zweimal Sarah-Isabelle Löber und Pia Kompa eine 15:10-Führung herauswerfen.

Die HSG zog sogar auf 19:12 davon. Damit war das Spiel aber nicht entschieden. Nach dem 23:16 kam die Bundesligareserve durch die neben Alexandra Eder beste Torschützin Antonia Sattar bis auf 22:25 heran. Am Sieg der Gastgeberinnen änderte dies aber nichts mehr.

Reinhardswald:Seifert - Dippel, Krause (2), Lange (1), Chudigiewitsch, Hertkorn (1), Seitz (5), Heuer (1), Schwarz, Kompa (10/2), Simon, Löber (7/1), Vetterlein.

Wilhelmshöhe - Hofgeismar/Grebenstein 14:17 (8:8).Durch drei Tore in den letzten sieben Minuten feierte die SHG Hofgeismar/Grebenstein einen hart erkämpften 17:14-Sieg beim Schlusslicht TSG Wilhelmshöhe. Die SHG geriet gleich mit 0:2 in Rückstand, konnte aber durch Greta Göttlicher und Kathrin Enders ausgleichen. Zwar stand die Abwehr stabil, doch im Angriffsspiel fehlte die Konzentration. Die Gäste übten keinen Druck aus und machten viele technische Fehler. Nach 7:5-Führung führten Unkonzentriertheiten und Fehlwürfe führten aber zum 8:8-Gleichstand zur Pause. Auch in der zweiten Hälfte offenbarten die Gäste Schwächen im Angriff, so dass die TSG mit 12:10 in Führung ging. Bis zur 53. Minute lag die SHG zurück. Erst in der 57. Minute gelang die Führung – und dann der Sieg.

SHG :Mander - Schindewolf, Rehrmann (1), Eckhardt, Rühl, Schönhals, Sohn, Göttlicher (2), Rietschel (5), V. Klapp, Enders (4), Hübner, Grede (4), S. Klapp (1).  zmw

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