Handball-Bezirksoberliga: Niederlagen für Frauen von Wesertal II und Hofgeismar/Grebenstein

Reinhardswald siegt souverän

Torschützin vom Dienst: Mit ihren neun Treffern gegen Fuldatal setzte sich Pia Kompa von der HSG Reinhardswald mit 86 Toren an die Spitze der T orschützenliste der Handball-Bezirksoberliga. Archiv-Foto: Rieß

Hofgeismar – Mit einem weiteren Sieg setzte die HSG Reinhardswald ihren Aufwärtstrend in der Frauenhandball-Bezirksoberliga fort. Dagegen gab es zum Jahresauftakt Niederlagen für die HSG Wesertal II und die SHG Hofgeismar/Grebenstein.

Reinhardswald - Fuldatal/Wolfsanger 34:21 (14:11).Durch eine Steigerung in der zweiten Halbzeit kam die HSG Reinhardswald zu einem hohen 34:21-Sieg gegen den Letzten HSG Fuldatal/Wolfsanger. Dementsprechend zufrieden zeigte sich Reinhardswalds Trainer Wilfried Grohmann nach dem Spiel: „Wir haben es uns in der ersten Halbzeit durch viele vergebene Chancen schwer gemacht. Nach der Pause haben wir unsere Chancen besser genutzt und sind schnell davon gezogen.“ Gerade in der ersten Halbzeit taten sich die Reinhardswälderinnen sehr schwer.

Bis zur 20. Minute stand es 7:7. Zwischenzeitlich hatte die HSG sogar mit 2:4 zurückgelegen. Erst in den letzten zehn Minuten vor der Pause gelang es, eine Drei-Tore-Führung herauszuwerfen.

Deutlich besser lief es in der zweiten Halbzeit. Viermal Pia Kompa und Chris Seitz erhöhten schnell auf 19:11. Nach weiteren Treffern von Kompa, zweimal Sarah-Isabell Löber und Antonia Chudigiewitsch stand es 23:12 und der Gästetrainer nahm eine Auszeit. In diesen furiosen knapp acht Minuten hatten die Gastgeberinnen einen 9:1-Lauf hingelegt und schnell für klare Verhältnisse gesorgt. In der restlichen Spielzeit war die Dominanz nicht mehr so groß, aber Reinhardswald hatte das Spiel auch trotz der Roten Karte gegen Seitz sicher im Griff.

Durch den Sieg bleibt Reinhardswald Vierter, hat aber wenig Chancen in die Spitzengruppe vorzudringen.

Reinhardswald: Seifert - Dippel (1), Krause (5), Lange (3), Chudigiewitsch (3), Seitz (2), Heuer, Kompa (9/2), Löber (11/1), Vetterlein.

Waldau - Wesertal II 30:27 (15:15).Besser als im Vorfeld erwartet schlug sich die HSG Wesertal bei der 27:30-Niederlage beim Spitzenreiter Tuspo Waldau, dem sie fast über die gesamte Spielzeit ein Spiel auf Augenhöhe lieferte.

Eine starke Torhüterin, die insgesamt fünf Siebenmeter abwehren konnte sowie vorne lang ausgespielte Angriffe trugen dazu bei, dass die Partie bis zum 27:28-Anschlusstreffer von Linda Meth in der 58. Minute offenblieb. Sehr effektiv war auch die Abwehr mit Clara Przyludzki oder Kim Köster als vorgezogene Spielerin, die den Spielfluss der Gastgeberinnen störten und viele Fehlwürfe provozierten. Leider fehlte danach vorne die Durchschlagskraft, um für eine Überraschung zu sorgen. Die ausgeglichene Verteilung der Torschützinnen spiegelt die mannschaftliche Geschlossenheit der HSG-Zweiten wieder.

Waldau bleibt durch den Sieg weiter auf Aufstiegskurs. Die Wesertaler Zweite hat mit sieben Punkten als Tabellenneunter fünf Zähler Vorsprung vor Schlusslicht Fuldatal/Wolfsanger.

Wesertal II:Haupt, Hennecke - Pfahler, Kira Köster (2), Cohaus (3), Kim Köster (4), Nückel (3/1), C. Przyludzki (2), Betker (2), Eckert (2), Brockmann (3), Al Sabsabi (1), Borchert (1), Meth (4/1).

Ederbergland - Hofgeismar/Grebenstein 19:17 (7:8). Ihre vierte Niederlage in Folge kassierte die SHG Hofgeismar/Grebenstein bei der HSG Ederbergland. Es war auf beiden Seiten kein schönes Spiel, bei dem es bis zur siebten Minuten dauerte, ehe das erste Tor für die Gastgeberinnen fiel. Eine Minute später fiel endlich das erste Tor für die SHG durch Annika Grede. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit konnten die Gäste mit 3:2 und 5:4 in Führung gehen. Trotz einiger guter Paraden von Michelle Mander gelang es nicht, eine höhere Führung herauszuwerfen, weil sich vorne im Angriff zu wenig bewegt wurde. Dazu gab es viele Abspielfehler und Fehlwürfe.

In der 28. Minute gelang es Jenny Hübner, das 8:6 zu erzielen, doch den Gastgeberinnen gelang noch vor der Pause der Anschlusstreffer. Die erste Hälfte der zweiten Halbzeit verlief völlig ausgeglichen. Nach dem 14:13 gab es eine Zeitstrafe gegen die SHG, die die HSG nutzte, um sich auf 16:13 abzusetzen. Auf der anderen Seite konnte die SHG aus zwei Zeitstrafen gegen HSG-Spielerinnen kein Kapital schlagen und kassierte sogar das 17:13. In den letzten Minuten gelang es nur noch, auf zwei Tore zu verkürzen. Insgesamt leisteten sich die Gäste zu viele technische Fehler.  zmw

SHG: Mander, Knierim - Schindewolf, Rehrmann, Eckhardt, Faust (1), Sohn, Göttlicher (4), Jäger, V. Klapp (1), Hübner (1), Grede (3), S. Klapp, Rietschel (7/1).

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