Fußball-Vereine sprechen sich für Aufstiegsspiele aus - Hofgeismar/Wolfhagen hat zu wenig Schiedsrichter

Relegationsspiele auch in der nächste Saison innerhalb der Kreisligen

Spielten lange in der vergangenen Saison in der Kreisoberliga oben mit: Obermeiser/Westuffeln (Philipp Lange am Ball) und Weser/Diemel (Pascal Bunzenthal). Die Mannschaft aus Bad Karlshafen erreichte hinter Wettesingen/Breuna/Oberlistingen schlussendlich Platz zwei, verzichtete aber auf die Relegation. Auch in der kommenden Runde berechtigt der Vizetitel zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen. Foto:  Hofmeister

Meimbressen. Auch in der am 2. August beginnenden Fußball-Saison wird es innerhalb der Kreisligen Relegationsspiele geben.

Dies beschlossen die Vereine bei einer Sitzung in Meimbressen mit großer Mehrheit.

Von der Kreisoberliga bis zur Gruppenliga wird es, wie auch in diesem Jahr, wieder eine Aufstiegsrunde geben, an der die Tabellenzweiten der fünf Kreisoberligen im Raum Kassel teilnehmen werden. Wie man es von der C-Liga bis zur Kreisoberliga handhabt, könne jeder Fußballkreis für sich entscheiden, sagte Kreisfußballwart Willi Röhn. Er halte sich mit seiner Meinung zurück, die Entscheidung sollten die Vereine selbst treffen.

Die Argumente pro und contra lagen auf der Hand und wurden auch in den vergangenen Jahren ins Feld geführt. Die Gegner einer Relegation führten ins Feld, dass Entscheidungsspiele zum einen die Unsicherheit, was Klassenzugehörigkeit anbelangt, verlängere. Das erschwere die Planung für die nächste Saison. Zudem würde die ohnehin lange Saison noch einmal verlängert.

Die Befürworter der Relegation argumentierten, dass die Ligen spannender sind, wenn nicht nur der erste Platz interessant sei, sondern auch die Erreichung des Vizetitels noch einen sportlichen Reiz hätte. Hätte man vergangene Saison keine Relegation gespielt, wäre in der A-Liga schon relativ schnell die Spannung verloren gegangen, nach dem Oberelsungen schon frühzeitig auf und davon zog.

So sah es auch der ganz große Teil der Vereine, der sich dafür aussprach, auch in der nächsten Saison wieder eine Relegation zu spielen. Da es nur jeweils ein Relegationsspiel zwischen den einzelnen Ligen gebe, wolle man diese gleich im Anschluss an die Saison spielen, so dass schon wenige Tage nach Ende der Punktspiele auch die weiteren Auf- und Absteiger feststehen, versprach Willi Röhn.

Für den Kreisschiedsrichterausschuss wies Mike Britting darauf hin, dass nahezu jeder zweite Verein im Fußballkreis zu wenige Schiris stelle. 5880 Euro hätten die Kreisvereine deshalb im vergangenen Jahr an Strafe zahlen müssen, forderte auch Röhn die Klubs auf, sich diesbezüglich ernsthaft Gedanken zu machen. Beim Kreisschiedsrichter-Ausschuss macht man sich schon lange Gedanken über das Thema. Und man geht auch neue Wege, wie Britting aufzeigte.

So wird es an der Gustav-Heinemann-Schule in Hofgeismar im Rahmen einer Projektwoche einen Schiri-Lehrgang geben. Außerdem findet einer am 13./14. und 20./21. November statt. Die Interessenten müssen über 14 Jahre alt sein. Früher bildete man auch Zwölfjährige aus. Doch sei hier die Absprungquote zu hoch.

Spielverlegung im Pokal

Das Kreispokalspiel zwischen der SG Obermeiser/Westuffeln und der SG Calden/Meimbressen findet nicht wie zunächst geplant am Sonntag, 18.30 Uhr, in Obermeiser statt, sondern erst am Montag um 18.30 Uhr.

Die Paarungen im Viertelfinale des Kreispokals am nächsten Mittwoch, 19 Uhr: FSV Dörnberg - SSV Sand, 18.30 Uhr: SG Elbetal - SG Schauenburg, TSV Immenhausen - FSV Wolfhagen und SG Wettesingen/Breuna/Oberlistingen - Sieger aus Obermeiser/Westuffeln - Calden/Meimbressen. (mrß)

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