Relegation: Für Zierenbergs Handballer ist noch nicht Schluss

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Torwurf: Mario Richter kommt ungehindert zum Abschluss. Am Freitag steht für ihn und den HSC das erste Aufstiegsspiel auf dem Plan. Gegner ist Ost-/Mosheim. Dann wollen die Warmetaler besser abschneiden als beim letzten Saisonspiel gegen Wehlheiden, das mit 24:38 verloren ging. Zudem hoffen die Zierenberger auf ähnlich viele Besucher wie hier gegen Bundesl igist Melsungen. Über 500 sahen das Freundschaftsspiel. 

Das letzte Saisonspiel der Zierenberger Handballer in der Bezirksoberliga Kassel-Waldeck endete mit einer bedeutungslosen 24:38 (10:22)-Niederlage gegen die TG Wehlheiden. Der hervorragende dritte Platz war dem HSC nicht mehr zu nehmen. Die Zierenberger gingen gegen den souveränen Meister und Aufsteiger nicht voll zur Sache, die Spieler von Trainer Thomas Dittrich waren bereits mit ihren Gedanken bei der unerwarteten Aufstiegsrelegation. Nach dem Verzicht des TSV Korbach (wir berichteten) hat der HSC nun die Chance, den Sprung nach oben zu schaffen und Wehlheiden in die Landesliga zu begleiten. Die Korbacher sahen mit der aktuellen Mannschaft, die auch die künftige sein wird, keine Perspektive in der Landesliga.

Zwar ist im Bezirk Kassel-Waldeck klar geregelt, dass nur der Vizemeister an der Relegation teilnehmen darf, doch der Hessische Handballverband (HHV) beharrte darauf, dass die Aufstiegsspiele stattfinden müssen.

Gegner des HSC ist der Tabellenzweite der Bezirksoberliga Melsungen-Fulda, der TSV Ost-/Mosheim.

Das Hinspiel wird am Freitag um 19.30 Uhr in der Sporthalle der Elisabeth Selbert Schule in Zierenberg angepfiffen. Das Rückspiel findet zwei Tage später, 16 Uhr, in Ostheim statt.

Für Thomas Dittrich und seine Spieler stand die Relegation nie auf dem Plan. „Wir wollten im oberen Tabellendrittel mitspielen und 31 Punkte holen. 33 Zähler sind es geworden“, beschreibt der HSC-Coach das Saisonziel und fügt an: „Als die Nachricht Ende der vergangenen Woche aus Korbach bekannt wurde, haben wir nicht lange überlegt und der Herausforderung zugestimmt, auch mit dem Wissen, dass uns im Falle eines Aufstiegs eine sehr schwierige Saison bevorsteht.“

Den kommenden Gegner hat sich Dittrich am Wochenende beim klaren 31:17 gegen den TV Alsfeld angeschaut: „Der TSV verfügt über eine körperlich starke Mannschaft.“

Im Sommer trafen beide Teams beim Turnier um den Dörnröschen-Cup der SHG Hofgeismar/Grebenstein aufeinander. Der HSC unterlag mit einem Tor. „Wir sind keinesfalls chancenlos“, rechnet Dittrich auch am Freitag und Sonntag mit spannenden Spielen und knappen Ergebnissen.

Zierenberg: Zimmermann, J. Rudolph (Tor), Rode 8/3, M. Kunz 6, Schindehütte 1, Richter 1, Weber 1, Schnitzer, Stiegenroth 2, A. Rudolph 1, D. Kunz 1, Eckhardt 3. Beste Werfer Wehlheiden: Sandner 6, Winterhoff, Gunkel und Glock je 5

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