Hoof/Sand/Wolfhagen kassiert fünf Sekunden vor Schluss den Ausgleich

Remis war eine gefühlte Niederlage

Voller Einsatz: Hannah von Dalwig und ihre Mitspielerinnen demonstrierten Durchsetzungsstärke und mannschaftliche Geschlossenheit beim Drittliga-Absteiger. Foto: Sommerlade

Braunshardt – Am Ende fühlte es sich eher nach einem Punktverlust an. Mit einem 33:33 (15:20)-Unentschieden kehrten die Oberliga-Handballerinnen von der HSG Weitershausen/Braunshardt/Worfelden zurück.

Nach der Punkteteilung rutschte die Sieben von Trainer Chris Ludwig auf den vorletzten Tabellenrang, während der Drittliga-Absteiger nun Drittletzter ist.„Wir waren über die gesamte Spielzeit die bessere Mannschaft, hatten allerdings am Ende einfach Pech. So bitter kann das im Handball sein“, resümiert Ludwig.

Der HSG-Coach meint damit die an Spannung kaum zu überbietender Schlussphase. Als Sophia Frankfurth mit ihrem siebten Treffer ihr Team in der 58. Spielminute mit 33:31 in Führung brachte, schien ein Sieg der Gäste in greifbarer Nähe. Die Gastgeber verkürzten anschließend per Strafwurf auf 32:33. Dann erwies sich der Tor-Innenpfosten als spielentscheidend. Während der Ball nach einem Torwurf von Hoofs Nastassja Haupts nur den Innenpfosten streifte und heraus sprang, traf Weiterstadts Nathalie Krause selbigen ebenfalls – dort springt er aber nicht heraus, sondern landet fünf Sekunden vor dem Apfiff im Netz zum 33:33.

Die Gäste erwischten einen guten Start und gingen mit 4:2 in Führung (8.). Dann fanden die Gastgeberinnen besser ins Spiel, glichen postwendend aus und zogen sogar auf 10:7 davon. Anlass für Ludwig, seine Sieben bei einer Auszeit neu einzuschwören. Ab diesem Zeitpunkt dominierten die Gäste die Partie. Auch im zweiten Durchgang war Hoof bis kurz vor Schluss die spielbestimmende Mannschaft.

„Schade, dass sich diese Überlegenheit nicht im Ergebnis widerspiegelt“, so Ludwig. Dennoch zeigt sich der HSG-Trainer zufrieden mit der Leistung seiner Sieben. „Wir haben wieder mannschaftliche Stärke gezeigt. Schön war auch, dass Spielerinnen, die sonst nicht so häufig zum Einsatz kamen, heute ihre Spielanteile nutzten und ein tolles Spiel ablieferten.“

Aus einer guten mannschaftlichen Leistung hob er besonders Sophia Frankfurth, Nastassja Haupt und Nathalie Weinrich hervor. „Sie haben heute eindrucksvoll demonstriert, wie Teamarbeit funktioniert. Derart eingestimmt, gilt es weiterzumachen. Ärmel hoch und auf geht es zur nächsten Herausforderung.“

HSG: Rodzwiewicz, Weinrich – Frankfurth 7/4, Bittdorf 6, Kohler 5, Happe 3, Lubach 3, Willer 3, Neurath 2/1, von Dalwig 2, Haupt 2, Ritter , Hrdina.

Weiterstadt:Schwarzkopf 11/4, Hartweg 6, Susic 4, Wamser 3, Krause 3, Bork 2, Lopez 2/1, Eilers 1, Pfingstgraef 1.

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