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Junglöwen kommen nach Vaake

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Von: Ralf Heere

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Schlechte Erinnerungen: Die SG Reinhardshagen mit Samih Bisevac (am Ball, hier gegen Kassels Niklas Schade) verlor das Hinspiel mit 2:6.
Schlechte Erinnerungen: Die SG Reinhardshagen mit Samih Bisevac (am Ball, hier gegen Kassels Niklas Schade) verlor das Hinspiel mit 2:6. © Raphael Wieloch

Reinhardshagen – Auf die SG Reinhardshagen wartet im ersten Heimspiel der Rückrunde in der Fußball-Gruppenliga eine hohe Hürde mit dem Tabellenzweiten KSV Hessen Kassel II am Sonntag (14.30 Uhr in Vaake).

Der feine Erfolg im letzten Heimspiel gegen Rothwesten wurde mit der Niederlage bei der Kasseler Fortuna wieder etwas relativiert. Die SG konnte sich nicht die erhoffte Luft im Abstiegskampf verschaffen. „Dumme Fehler gemacht und früh in Rückstand“, berichtet Sebastian Gottmann, Sportlicher Leiter in Reinhardshagen. Alles Zutaten, die sich die Spielgemeinschaft am Sonntag gegen eines der Top-Teams in der Liga überhaupt nicht leisten kann, um eine Außenseiterchance zu haben.

Denn wenn es ein Vorteil ist, dann der, dass von der Spielgemeinschaft gegen die Junglöwen kaum ein Punktgewinn erwartet werden kann. Auch in den vorherigen drei Duellen mit der Regionalligazweitvertretung gab es nichts zu holen für die Elf von Trainer Patrick Fraahs, die Differenz in Toren lag zwischen beiden Teams immer bei drei bis vier. Der Blick auf die aktuelle Tabelle verheißt auch nichts Gutes: Da stehen den 54 Toren der Kasseler 53 Gegentore von Reinhardshagen gegenüber.

Ganz wichtig wäre natürlich die Rückkehr von Abwehrchef Sören Schuldes oder ein Dennis Waldeck topfit. Er hat sich, genau wie Luca Andrecht, zuletzt quasi durchgeschleppt und trotz Schmerzen haben beide durchgespielt. Für Andrecht endete dabei mit der 0:4-Niederlage eine kleine persönliche Serie, denn für den 25-jährigen war es erst der vierte Saisoneinsatz und vorher war die Weserelf dreimal erfolgreich mit Andrecht in der Startelf.

Ein wenig Hoffnung setzt SG-Chef „Gotti“ Gottmann für das Spiel gegen den Tabellenzweiten auf den Heimvorteil. „Ich habe die Kasseler beim 5:0 gegen Hombressen/Udenhausen gesehen und da kombinierten sie wie aus dem Bilderbuch“, doch solch einen „Teppich“ werden sie auf dem Vaaker Ahlefeld nicht vorfinden, erst recht nicht im Herbst.

Beim 2:6 im Hinspiel machte Gianluca Marino beide Buden, vielleicht auch ein gutes Omen, dass der zweitbeste SG-Torschütze wieder trifft am Sonntag. (Ralf Heere)

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