Jahn-Frauen feiern 7:0-Schützenfest

Rühmer überragende Spielerin von Calden

Arlene Rühmer
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Arlene Rühmer

Auf den Spuren der Männer des FC Bayern München war der Frauenfußball-Regionalligist TSV Jahn Calden, der beim 7:0 (4:0)-Sieg bei der TSG Neu-Isenburg nur ein Tor schlechter war, als der Bundesliga-Rekordmeister bei seinem 8:0-Auftaktsieg über Schalke 04.

Calden – Damit hatten die Jahnerinnen im Vorfeld der Partie nach der 1:3-Niederlage der Südhessinnen im ersten Spiel beim Meister der Vorsaison SC Freiburg II und mit der ehemaligen Frankfurter Bundesligaspielerin Meike Weber in der Anfangsformation nicht gerechnet. Umso besser lief es dann im Spiel.

„Wir haben einen tollen Fußball geboten und alle Tore herausgespielt“, zeigte sich Jahn-Trainer Robert Franke mit dem ersten Auswärtsauftritt seiner Elf rundum zufrieden. Lediglich die Anfangsviertelstunde verlief noch ausgeglichen und da nutzte Johanna Hildebrandt wie schon gegen Wetzlar die erste Chance zur Führung (7.).

Eher ungewöhnlich war, dass sie bei den weiteren sechs Toren nicht als Torschützin auftauchte. Mit einer etwas verunglückten Flanke, die sich ins Tor senkte, erhöhte Jacqueline Baumgärtel auf 2:0 (20.). Die Treffer drei und vier kurz vor der Pause markierte die Ex-Frankfurterin Isabella Möller, die jeweils von Arlene Rühmer freigespielt wurde (40., 42.).

Nach der Pause krönte Arlene Rühmer ihre nach Meinung von Franke überragende Leistung mit dem fünften Tor, als sie freigespielt über die Torhüterin lupfte (55.). Das halbe Dutzend machte die eingewechselte Seynabou Sow mit ihrem ersten Tor im ersten Regionalligaspiel voll (86.).

Für den Schlusspunkt zum 0:7-Endstand sorgte erneut Neuzugang Möller (87.). Calden steht damit auf Rang drei, der für die Playoffs reicht. 

(Michael Wepler)

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