Saisonauftakt nach Maß

Neu im Team: Clara Przyludzki hatte einen guten Einstand.

Der Wunsch von Trainer Jürgen Herbold, mit einem Heimsieg in die neue Landesligasaison zu starten wurde erfüllt: Die Damen der HSG Wesertal schlugen die Gäste aus Dittershausen in der Sporthalle Oedelsheim mit 28:20 Toren und belegen in der Tabelle jetzt Platz vier.

Bereits in Halbzeit eins legten Katharina Kranz und Joana Leibecke einen 2:0-Vorsprung vor, der nach zwischenzeitlichem 3:3-Ausgleich stetig weiter ausgebaut werden konnte. In die Pause gingen die Wesertaler Damen mit einem komfortablen 16:10-Vorsprung. Für den Geschmack des Trainers noch etwas zu wenig: „Ein paar Dinger haben wir liegenlassen“, kommentierte Herbold die Torausbeute, lobte aber ausdrücklich die Abwehr.

Einen rasanten Start in den zweiten Durchgang lieferten nach dem Wiederanpfiff Joana Leibecke und Tessa Herbold mit drei Toren innerhalb von kaum mehr als 60 Sekunden. Die Auszeit, die Gästetrainer Dino Duketis seinem Team daraufhin gönnte, brachte allerdings nicht mehr an Sicherheit und Bewegung in das Spiel der Dittershäuserinnen. Fehlwürfe und technische Unsicherheiten ließen den Coach an der Seitenline immer wieder frustriert die Hände vors Gesicht oder die Arme nach oben reißen.

Allerdings blieb auch Wesertal seiner Linie mit schnellen konsequenten Angriffen über die nächsten zehn Minuten nicht treu und ließ die Gäste vor allem durch Treffer von Kathrin Kördel und Sophia Grimm auf 21:15 herankommen. „Wir konnten uns bei der Abwehr und Torfrau Diana Henze bedanken, dass hier nicht mehr passiert ist“, sagte Jürgen Herbold, der nach dieser Phase wieder eine souveräne Mannschaft sah. Tessa Herbold stellte mit drei Treffern in der Schlussphase (insgesamt sechs) wieder einen Acht-Tore-Abstand her. Erfolgreichste Werferin war Joana Leibecke mit acht Treffern. Nach dem guten Start in die Saison geht der Blick natürlich sofort nach vorne zum kommenden Auswärtsspiel in Rotenburg am nächsten Samstag. Hier wollen die Wesertalerinnen die nächsten Punkte holen, auch wenn es schwieriger werde, wie Herbold sagt.

Sein Rezept: Der Rückraum soll wieder so gut stehen wie gegen Dittershausen und nach vorne etwas mehr getan werden.

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