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Sand benötigt einen Kraftakt

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Von: Michael Wepler

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Stürmt für den SSV: Sefa Cetinkaya (rechts) spielt am Samstag.
Stürmt für den SSV: Sefa Cetinkaya (rechts) spielt am Samstag. © Bernd Hahn

Sand – Zwei Spiele stehen für den SSV Sand in diesem Jahr noch in der Fußball-Verbandsliga an. Es sind zwei Heimspiele, in denen die Sander ihre magere Bilanz von zwölf Punkten in 15 Spielen mit Platz 16 ausbessern wollen.

Den Auftakt macht am Samstag (14.30 Uhr) auf der Sander Höhe das letzte Spiel der Vorrunde gegen die SG Johannesberg, ehe eine Woche später an selbiger Stätte das erste Rückrundenspiel gegen den Hessenligaabsteiger Flieden folgt. Der Druck vor dem Spiel gegen Johannesberg ist groß, denn die Osthessen liegen als 13. ebenfalls auf einem Abstiegsplatz.

Bei einem Sieg könnte der SSV nach Punkten zur SG aufschließen, die fünf Tore mehr erzielt, aber dafür drei Gegentore mehr kassierte.

In der Vorwoche beendete Johannesberg seine Negativserie von fünf Niederlagen mit einem vor allem in der Höhe überraschenden 4:1-Heimsieg über den Achten CSC 03 Kassel.

Dieser Sieg war ein toller Einstand für den neuen Trainer und SG-Verteidiger Nikola Milankovic und sollte der Mannschaft neues Selbstvertrauen für das Spiel beim direkten Mitkonkurrenten geben.

Für SSV-Trainer Tobias Oliev ist angesichts des Tabellen- und Punktestandes ein Sieg dringend notwendig: „Wir müssen unbedingt noch vor der Winterpause punkten, denn ich rechne damit, dass wir 40 Zähler benötigen, um die Liga zu halten.“ Mut machen ihm die gute Leistung bei der 2:4-Niederlage beim Zweiten Bronnzell und die verbesserte Personalsituation: „In Bronnzell war die Chance auf einen Punktgewinn da. Es war auf jeden Fall eine Steigerung gegenüber der 0:2-Heimniederlage gegen Lichtenau.“

Wieder dabei sein wird der zuletzt gesperrte Mittelfeldspieler Sefa Cetinkaya, der mit vier Treffern zusammen mit Jan Philipp Schmidt bester interner SSV-Torschütze ist. Er soll mithelfen, dass die Sander diesmal besser abschneiden werden als bei den 2:4- und 1:2-Niederlagen aus der Vorsaison. (Michael Wepler)

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